Letztes Update am Do, 17.01.2019 08:28

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Liechtensteinische Landesbank 2018 mit markantem Gewinneinbruch



Zürich/Vaduz (APA/awp/sda) - Die Liechtensteinische Landesbank (LLB), zu der seit Juli 2018 die österreichische Semper Constantia Privatbank AG gehört, erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr trotz höherer Erträge einen markant geringeren Gewinn als im Jahr davor. Beim Neugeld hat die Bank aber den höchsten Zufluss seit 2010 verzeichnet.

Den Geschäftsertrag steigerte das Institut ganz leicht von 399 Millionen im Vorjahr auf 400 Mio. Franken (355 Mio. Euro), wie einer Vorabmeldung der Bank zum Geschäftsbericht 2018 am Donnerstag zu entnehmen ist.

Auf der anderen Seite stiegen die Kosten deutlich auf 306 Mio. Franken, nach 267 Millionen 2017. Unter dem Strich brach das Konzernergebnis von 111 Mio. auf rund 85 Mio. Franken ein.

Deutlich reichlicher sprudelten die Neugelder: Der Bank strömten per Saldo 1,3 Mrd. Franken zu. 20107 hatte sich der Nettoneugeld-Zufluss lediglich auf 470 Mio. Franken belaufen.

Das Geschäftsvolumen betrug Ende Dezember 80 Mrd. Franken, was einer Steigerung von 29 Prozent gegenüber dem Stand von Ende 2017 entspricht. Die betreuten Kundenvermögen stiegen dabei von 50,3 auf 67,3 Mrd. Franken und die Kundenausleihungen von 12,1 auf 12,8 Mrd. Franken.

Im vergangenen Jahr wurden die Integrationen der LB (Swiss) Investment AG und der Semper Constantia Privatbank abgeschlossen. Deren Ergebnisse hätten den Erwartungen entsprochen, schrieb das Institut weiter.

Die detaillierten Informationen wird die LLB-Gruppe am 14. März 2019 publizieren.

~ WEB https://www.llb.li/ ~ APA060 2019-01-17/08:24




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