Letztes Update am Do, 17.01.2019 09:25

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zwölf Schweinebauern in Graz vor Gericht



Graz/Murfeld (APA) - Zwölf steirische Landwirte sind am Donnerstag in Graz vor Gericht gestanden. Den Schweinebauern wurde vorgeworfen, durch nicht ordnungsgemäße Tierhaltung gegen das Bundesluftreinhaltegesetz und das Wasserrechtsgesetz verstoßen zu haben. Den Beschuldigten drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren.

Die Staatsanwaltschaft warf den Bauern Beeinträchtigung der Umwelt vor. Sie sollen von Anfang 2015 bis Mitte November 2018 in der Gemeinde Murfeld (Bezirk Südoststeiermark) die Luft durch ausgehende Emissionen so verunreinigt haben, dass eine gesundheitliche Beeinträchtigung von Menschen möglich gewesen wäre.

Zusätzlich sollen die Beschuldigten gegen das Wasserrechtsgesetz verstoßen haben: Sie sollen den Boden durch die Überdüngung ihrer landwirtschaftlichen Flächen mit Schweinegülle und stickstoffhaltigem Mineraldünger so verunreinigt haben, dass dadurch eine Verschlechterung des Bodens und in der Folge des Grundwassers entstehen könnte.




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