Letztes Update am Do, 17.01.2019 09:31

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Lawinengefahr in Vorarlberg auf „erheblich“ abgestuft



Bregenz/Österreich-weit (APA) - Die Lawinengefahr ist in Vorarlberg am Donnerstag weiter zurückgegangen. Erstmals seit Tagen bestand landesweit nur noch erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3, nachdem zuvor Stufe 4 (große Gefahr) oder sogar Stufe 5 (sehr große Gefahr) geherrscht hatte. Dennoch wurden die Wintersportler zu äußerster Zurückhaltung gemahnt. Unerfahrenen wurden empfohlen, auf den geöffneten Routen zu bleiben.

Bernhard Anwander vom Lawinenwarndienst benannte explizit windbeeinflusstes Steilgelände sowie eingewehte Rinnen und Mulden oberhalb der Waldgrenzen als Gefahrenstellen. Vor allem schattseitig sei die mächtige Neuschneedecke vom Wochenanfang zum Teil noch störanfällig. An steilen Sonnenhängen seien spontane Abgänge von Lockerschnee- und Schneebrettlawinen möglich. Laut Anwander war zu erwarten, dass sich die Lawinengefahr am Freitag nicht wesentlich ändert, bevor sie am Samstag noch einmal abnimmt.

Im Verkehr gab es am Donnerstag in Vorarlberg praktisch keine Behinderungen mehr, sämtliche Hauptverbindungen - darunter der Arlbergpass - waren frei befahrbar. Vorerst weiterhin gesperrt blieb die Arlbergbahnstrecke zwischen Bludenz und Landeck, für die ein Schienenersatzverkehr eingerichtet war. Reisende mussten aber Verzögerungen bis zu einer Stunde in Kauf nehmen.




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