Letztes Update am Do, 17.01.2019 09:34

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Flughafen Innsbruck fertigte 2018 erneut rund 1,1 Mio. Passagiere ab



Innsbruck (APA) - Der Flughafen Innsbruck hat im Jahr 2018 insgesamt 1,119.347 Passagiere abgefertigt. Das entspricht einem Plus von rund 27.000 Passagieren bzw. 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte der Flughafen am Donnerstag in einer Aussendung mit. Trotz eines wetterbedingt schwierigen Starts in das Jahr 2018 habe bereits in der Sommersaison eine positive Trendwende herbeigeführt werden können.

Neben neuen touristischen Flügen und Destinationen habe unter anderem eine dritte wöchentliche Flugverbindung nach London Heathrow mit British Airways den Impuls für einen Aufwärtstrend gebracht. Mit einem „starken Start in die Wintersaison 2018/19“ sei das Jahr dann schließlich mit einem neuen Passagierrekord zu Ende gegangen.

Bei den Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr sei das Niveau annähernd gleich geblieben. Mit 12.023 gab es laut Angaben des Flughafens im Vergleich zum Vorjahr (12.040) ein geringes Minus. Die Flugbewegungen in diesem Segment seien somit in den letzten sieben Jahren relativ konstant geblieben.

Nachdem das Frachtaufkommen am Flughafen Innsbruck auch im Jahr 2018 so wie in den vergangenen zehn Jahren stets rückläufig war, wird mit 31. Jänner 2019 das Frachthandling nun endgültig eingestellt, hieß es. „Wir hatten uns große Hoffnungen gemacht, dass ein neuer Partner aus Tirol, der das Geschäft 2017 übernommen hatte, aufgrund seiner Erfahrung und Flexibilität das Luftfrachtgeschäft wieder ankurbeln kann - leider vergebens“, meinte Flughafendirektor Marco Pernetta. Seit dem Spitzenjahr 2007 sei das Frachtaufkommen um 85 Prozent zurückgegangen. Mit den großen internationalen Flughäfen wie München, Zürich oder Mailand könne man nicht mithalten, so Pernetta.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie werden derzeit die verschiedensten Möglichkeiten eines Neubaus des 1962/63 errichteten Terminalgebäudes geprüft und diskutiert, hieß es. Ziel sei, bis Mitte des Jahres die notwendigen Unterlagen fertigzustellen, um dann in der zweiten Jahreshälfte einen internationalen Architektenwettbewerb auszuschreiben. Ein möglicher, realistischer Baubeginn könnte April 2022 sein. Genaueres ließe sich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht sagen, meinte Pernetta.




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