Letztes Update am Do, 17.01.2019 09:52

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Lawinengefahr in der Steiermark sank auf „erheblich“



Liezen/Johnsbach/Österreich-weit (APA) - Die Lawinengefahr ist am Donnerstag in der Steiermark über 1.500 Meter Seehöhe auf Stufe drei - „erheblich“ - gesunken. Unter der Baumgrenze war die Gefahr auf Stufe zwei - „mäßig“. Durch die Aufhebung mehrerer Straßensperren befanden sich Donnerstagfrüh noch rund 260 Menschen in schwer zugänglichen Bereichen, hieß es aus dem Büro von Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer (SPÖ).

Laut dem Lawinenwarndienst sei mit dem neuerlichen Sinken der Temperatur die Gefahr von sehr großen, spontanen Schneebrettlawinen deutlich zurückgegangen. Die Hauptprobleme am Donnerstag waren spontane Gleitschneelawinen, die in allen Höhenlagen aus steilen Wiesenhängen abgehen können, sowie der störanfällige Triebschnee in den Hochlagen und bis in bewaldete Bereiche hinunter, der schon durch geringe Zusatzbelastung gestört werden kann.

Neben aufgehobenen Evakuierungen in Stainach-Pürgg und Mitterberg-St. Martin waren Donnerstagfrüh auch die Altausseer Ortsteile Scheiben, Moos und Posern wieder offen. Vereinzelte Straßen blieben allerdings wegen Lawinengefahr immer noch gesperrt - zum Beispiel der Pfaffensattel zwischen Rettenegg und Spital am Semmering, das Niederalpl von der Passhöhe bis Aschbach oder der Zellerrain bei Mariazell. Die meisten noch schwer erreichbaren Menschen befinden sich im Raum Johnsbach und Planneralm sowie einige in der Ramsau. Eine Erkundung des Raums Johnsbach im Gesäuse mit einem Hubschrauber war für Donnerstagvormittag geplant.




Kommentieren