Letztes Update am Fr, 18.01.2019 14:54

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Komturkreuz des Burgenlandes für Diözesanbischof Zsifkovics



Rom/Eisenstadt (APA) - Der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics ist am Donnerstag mit dem Komturkreuz geehrt worden. Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) überreichte dem Bischof die höchste Auszeichnung, die das Burgenland zu vergeben hat, im Rahmen eines Gottesdienstes in der römischen Kirche Santa Maria dell‘Anima im Anschluss an eine Papstaudienz.

Niessl dankte Zsivkovics für die enge und gute Zusammenarbeit während der vergangenen 18 Jahre seiner Tätigkeit als Landeshauptmann. Das Engagement des Bischofs in so vielen Bereichen sei „wirklich beeindruckend. Gerade wenn es um soziale Fragen, etwa zur Pflege älterer Menschen, geht, oder im Schulsystem, wo die Kirche im Burgenland eine Vorreiterrolle einnimmt, wenn es darum geht, jungen Menschen die beste Bildung zu ermöglichen. Auch Dein Bemühen um die Jugend ist inspirierend und vorbildhaft“, sagte der Landeshauptmann in seiner Laudatio.

Der Diözesanbischof sei eine Persönlichkeit, die den Glauben „authentisch lebt und genau deshalb von so vielen Menschen Anerkennung und Wertschätzung erhält“. Niessl hob die „bedeutende Rolle“ der katholischen Kirche und von Bischof Zsifkovics im Burgenland hervor, etwa wenn es um Bereiche wie die Förderung von Mehrsprachigkeit, das Miteinander der Volksgruppen und der unterschiedlichen Kirchen, Konfessionen und Glaubensgemeinschaften geht. Er wünsche sich, dass der gut funktionierende Dialog mit der Kirche seine Fortsetzung finden wird.

Der Bischof dankte dem Landeshauptmann und seinem Team ebenso für 18 Jahre wertvollen Dienstes am Land Burgenland und seinen Menschen. In seiner Amtszeit habe es „wohl nur selten einen Pfarrer oder Geistlichen gegeben, der bei großen kirchlichen Festen so oft an meiner Seite gewesen wäre wie Du“, sagte Zsifkovics, der für Niessl, seinen designierten Nachfolger Hans Peter Doskozil (SPÖ) und die „burgenländische und österreichische Heimat“ den Segen Gottes erbat.




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