Letztes Update am Fr, 18.01.2019 15:30

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Asylquartier in NÖ - Betreiber: Vorschriften werden eingehalten



Greifenstein (APA) - ÖJAB-Geschäftsführerin Monika Schüssler hat Vorwürfe zum Asylheim zurückgewiesen. „Unser Standort in Greifenstein wird in Bezug auf Unterbringung, Verpflegung, Betreuung und Beschulung der uns anvertrauten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge aus unserer Sicht mit persönlichem Engagement und Professionalität und nach den zugrunde liegenden behördlichen und gesetzlichen Vorschriften geführt.“

„Wir ersuchen daher dringend, von haltlosen Vorwürfen abzusehen und verweisen als Informationsverantwortliche an die zuständigen politischen Büros im Land Niederösterreich“, hieß es in einer Aussendung am Freitag. Im interkulturellen Wohnheim der Österreichischen Jungarbeiterbewegung in Greifenstein, einem Teil der Marktgemeinde St. Andrä-Wördern (Bezirk Tulln), wohnen den Angaben zufolge derzeit 35 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Die Volksanwaltschaft hatte in einem Schreiben an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) mehrere Kritikpunkte aufgelistet.

Die ÖJAB, eine parteipolitisch und konfessionell unabhängige Jugendorganisation, ist laut Aussendung eine der größten Heimträgerorganisationen Österreichs. Als gemeinnütziger Verein betreibt die ÖJAB 23 Studierenden- und Jugendwohnheime, leistet stationäre und mobile Pflege, unterstützt Jugendliche und Erwachsene auf ihrem Bildungsweg, betreut Flüchtlinge und leistet Entwicklungszusammenarbeit.




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