Letztes Update am Fr, 08.02.2019 12:44

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Nordische Ski-WM: ÖBB will mit 170.000 Sitzplätzen Ansturm bewältigen



Innsbruck (APA) - Die ÖBB werden für den Zeitraum der Nordischen Ski-WM in Seefeld vom 19. Februar bis 3. März 60 Zusatzzüge einsetzen und damit rund 170.000 Sitzplätze anbieten. Dazu muss die Bahn unter anderem den City-Jet nach Innsbruck holen, der über 50 Plätze mehr als der normalerweise auf der Strecke Innsbruck-Seefeld verkehrende Zug verfügt.

Größer, länger, dichter, vernetzter. So ließe sich die Stoßrichtung des Mobilitätskonzeptes für die Nordische Ski-WM in Seefeld beschreiben, das am Freitag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck vorgestellt wurde. Andreas Knapp, Mobilitätsverantwortlicher der Nordischen Ski-WM, versprach nicht nur größere Züge, Zugverbindungen bis tiefer in die Nacht hinein und dichtere Fahrpläne, sondern auch ein Gesamtkonzept über die ÖBB-Pläne hinaus.

So werde auch der Takt der regionalen Buslinien am Seefelder Plateau verdichtet und eine „Mitnahmeregelung“ bei den VVT-Angeboten (Verkehrsverbund Tirol) etabliert, so Knapp. Mit dem Tages- und Eventticket lassen sich in diesem Rahmen Züge und Busse kostenlos nutzen. Teil des Konzeptes sind darüber hinaus Park & Ride Parkplätze, beispielsweise in Pfaffenhofen, und zwei große Parkplätze für Reisebusse in Seefeld. Ein Kleinbus-Shuttle in Seefeld soll das Mobilitäts-Potpourri vervollständigen, teilte Knapp mit.

Diese Maßnahmen sollen, wie sich alle Verantwortlichen einigen waren, dafür sorgen, dass „mögliche viele Menschen im Raum Tirol das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel nutzen“, wie es Hannes Koschuta, Verantwortlicher für Kooperationen und Vermarktung beim VVT, ausdrückte. Klaus Leistner, ÖSV-Generalsekretär und CEO für Seefeld 2019, lobte jedenfalls jetzt schon das „kompakte Konzept“ für die kommende WM.

Dieses soll dazu führen, dass bei den 23 Veranstaltungen, für die bisher 135.000 Tickets verkauft wurden, alles reibungslos über die Verkehrsbühne geht. Dazu beitragen will man auch mit den „tagesscharfen“ Fahrplänen, meinte Rene Zumtobel, Regionalmanager ÖBB Personenverkehr Tirol. Tagesaktuell will man die ÖBB- und VVT-Fahrgäste via Apps namens „Scotty“ und „Smartride“ informieren. Einen ausgedruckten Fahrplan wird es laut Zumtobel nicht geben, da „jeder Tag anders“ sei.

~ WEB http://www.oebb.at/ ~ APA261 2019-02-08/12:39




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