Letztes Update am Fr, 08.02.2019 16:05

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Warn-Streiks in der Sozial-Wirtschaft geplant

Wien - In der Sozial-Wirtschaft wird derzeit ein neuer Kollektiv-Vertrag verhandelt. Die Gewerkschaft und die Arbeitgeber konnten sich aber bisher nicht einigen. Deshalb hat die Gewerkschaft Warn-Streiks in 75 Betrieben angekündigt. In diesen Betrieben wird von Dienstag bis Donnerstag abwechselnd gestreikt. Von den Warn-Streiks werden zum Beispiel Behinderten-Werkstätten und Betreuungs-Einrichtungen betroffen sein. Für Notfälle wird es einen Not-Betrieb geben. Für die betreuten Menschen soll es durch die Streiks keine Probleme geben.

Erklärung: Sozial-Wirtschaft

Sozial-Wirtschaft ist der Teil der Wirtschaft von einem Land, der sich um Menschen kümmert, die Pflege oder Unterstützung brauchen. Zur Sozial-Wirtschaft gehören Firmen und Organisationen wie zum Beispiel die Caritas oder das Rote Kreuz.

Erklärung: Kollektiv-Vertrag

Ein Kollektiv-Vertrag ist ein Vertrag für alle Arbeitnehmer in einem Beruf. Es gibt Kollektiv-Verträge für viele verschiedene Berufe und ihre Mitarbeiter. In einem Kollektiv-Vertrag stehen die Rechte der Mitarbeiter. Darin steht aber auch, was sie in ihrer Arbeit tun müssen und wie viel Lohn sie bekommen. Der Kollektiv-Vertrag soll die Arbeitnehmer schützen.

Erklärung: Warn-Streik

Wenn Arbeitnehmer gemeinsam aufhören zu arbeiten, so nennt man das Streik. Mit einem Streik wollen die Arbeitnehmer zum Beispiel erreichen, dass sie mehr Geld bekommen. Warn-Streiks sind kurze Streiks.

In der Sozial-Wirtschaft soll es nächste Woche Streiks geben

Wien - In der Sozial-Wirtschaft reden die Arbeit-Geber und die Gewerkschaft über einen neuen Kollektiv-Vertrag. Sie haben sich bisher aber nicht geeinigt. Deshalb will die Gewerkschaft nächste Woche Warn-Streiks machen. Gestreikt wird in 75 Betrieben. Zum Beispiel in Behinderten-Werkstätten und in Betreuungs-Einrichtungen. Die Streiks sollen von Dienstag bis Donnerstag dauern. Für Not-Fälle soll es einen Not-Betrieb geben. Die betreuten Menschen sollen wegen den Streiks nicht leiden. Das sagt die Gewerkschaft.

Erklärung: Sozial-Wirtschaft

Die Sozial-Wirtschaft kümmert sich um Menschen, die Betreuung brauchen. Zur Sozial-Wirtschaft gehören zum Beispiel die Caritas oder das Rote Kreuz.

Erklärung: Kollektiv-Vertrag

Ein Kollektiv-Vertrag ist ein Vertrag für alle Arbeit-Nehmer in einem Beruf. Es gibt Kollektiv-Verträge für viele verschiedene Berufe. In einem Kollektiv-Vertrag stehen die Rechte von den Arbeit-Nehmern. Darin steht aber auch, was sie in ihrer Arbeit tun müssen und wie viel Lohn sie bekommen. Der Kollektiv-Vertrag soll die Arbeit-Nehmer schützen.

Erklärung: Warn-Streik

Wenn Arbeit-Nehmer gemeinsam aufhören zu arbeiten, nennt man das Streik. Mit einem Streik wollen die Arbeit-Nehmer zum Beispiel höhere Löhne erreichen. So ein Streik kann den Arbeit-Geber deshalb viel Geld kosten. Warn-Streiks sind kurze Streiks.

Das Bundesheer wird für immer mehr Männer interessant

Wien - Immer mehr Männer in Österreich gehen zum Bundesheer statt zum Zivildienst. Im Jahr 2018 entschieden sich 56 Prozent der Wehrpflichtigen für das Bundesheer. 44 Prozent der Wehrpflichtigen entschieden sich für den Zivildienst. Schon seit dem Jahr 2015 gehen jedes Jahr immer mehr Männer als Soldaten zum Bundesheer und immer weniger Männer zum Zivildienst.

Erklärung: Wehrpflicht

Jeder österreichische Mann muss entweder 6 Monate zum Bundesheer oder 9 Monate zum Zivildienst. Das nennt man Wehrpflicht. Man kann sich aussuchen, ob man beim Bundesheer den Wehrdienst oder den Zivildienst leistet. Beim Zivildienst unterstützt man soziale Organisationen. Wenn man große körperliche Beschwerden hat, muss man aber keinen Wehrdienst oder Zivildienst leisten.

Immer mehr Männer gehen zum Bundesheer

Wien - Alle österreichischen Männer sind wehr-pflichtig. Das heißt, sie müssen einige Zeit Soldaten beim Bundesheer sein oder Zivildienst machen. Vor einigen Jahren sind noch fast gleich viele Männer zum Bundesheer und zum Zivildienst gegangen. Im Jahr 2018 sind aber schon 56 Prozent von den Männern zum Bundesheer gegangen. Das ist mehr als die Hälfte.

Erklärung: Wehr-Pflicht

Jeder österreichische Mann muss 6 Monate zum Bundesheer oder 9 Monate zum Zivildienst Das nennt man Wehr-Pflicht. Das kann man sich aussuchen. Beim Zivildienst unterstützt man soziale Organisationen. Wenn man körperliche Beschwerden hat, dann ist man untauglich. Das heißt, man muss nicht zum Bundesheer und auch keinen Zivildienst machen.

Masernfälle nehmen in Europa stark zu

Kopenhagen/Europa-weit/Wien - Im Vorjahr haben sich in Europa viele Menschen mit Masern angesteckt. Insgesamt hatten 82.600 Menschen die Masern. Das waren 15-mal so viele Menschen wie 2 Jahre davor, teilte die Welt-Gesundheits-Organisation mit. Allein in der Ukraine steckten sich 53.000 Menschen mit Masern an. In Österreich gab es 77 Masern-Fälle. Das waren weniger als im Jahr davor. Die Welt-Gesundheits-Organisation fordert, dass mehr Menschen gegen Masern geimpft werden.

Erklärung: Masern

Die Masern sind ein sogenannte Kinderkrankheit. Das heißt, dass vor allem Kinder die Masern bekommen. Die Masern sind sehr ansteckend. Man kann sie bekommen, wenn Kranke husten, niesen oder wenn man mit ihnen spricht. Masern-Kranke bekommen Fieber und rote Flecken auf der Haut. Masern können sogar tödlich enden. Masern kann man nicht behandeln. Aber es gibt eine Impfung, die vor den Masern schützt.

In Europa bekamen viel mehr Menschen die Masern

Kopenhagen/Europa-weit/Wien - In Europa haben sich im Jahr 2018 sehr viele Menschen mit Masern angesteckt. Mehr als 80.000 Menschen bekamen die Masern. Das sind viel mehr als in den Jahren davor. Die allermeisten Masern-Kranken gab es im Land Ukraine. Dort bekamen mehr als 50.000 Menschen diese Krankheit. In Österreich bekamen im Jahr 2018 77 Menschen die Masern. Das waren weniger als im Jahr davor.

Erklärung: Masern

Masern sind eine sogenannte Kinder-Krankheit. Das heißt, vor allem Kinder bekommen die Masern. Die Masern sind sehr ansteckend. Das heißt, man bekommt sie sehr leicht. Es genügt schon, wenn man mit einem Kranken spricht. Masern-Kranke bekommen Fieber und rote Flecken auf der Haut. An Masern kann man sogar sterben. Masern kann man nicht behandeln. Aber es gibt eine Impfung, die vor den Masern schützt.

Mutige Frau stoppte in Oberösterreich alkoholisierten Autofahrer

Lohnsburg - Eine mutige Frau hat in Oberösterreich einen betrunkenen Autofahrer gestoppt. Der 72 Jahre alte Mann fuhr vor der Frau in Schlangen-Linien auf der Straße. Dabei wäre er fast mit einem Lkw zusammengestoßen. Als der Mann abbiegen wollte, versperrte die Frau dem Mann mit ihrem Auto den Weg. Sie ging zu seinem Auto und zog den Schlüssel ab. Dann rief die Frau die Polizei. Die Polizisten nahmen dem Mann den Führerschein weg. Der Mann war so betrunken, dass er fast in den Kofferraum des Polizei-Wagens gefallen wäre. Er hatte 2,84 Promille Alkohol im Blut.

Eine Frau hat in Oberösterreich einen betrunkenen Autofahrer gestoppt

Lohnsburg - Im Bundesland Oberösterreich hat ein Mann zu viel Alkohol getrunken. Trotzdem fuhr der Mann mit dem Auto. Der Mann fuhr in Schlangen-Linien auf der Straße. Dabei stieß er fast mit einem Lkw zusammen. Hinter dem 72 Jahre alten Mann fuhr eine Frau mit ihrem Auto. Die Frau konnte den Mann anhalten und nahm ihm den Autoschlüssel weg. Dann rief die Frau die Polizei. Die Polizisten nahmen dem Mann den Führerschein weg. Der Mann war so betrunken, dass er fast in den Koffer-Raum vom Polizei-Auto fiel.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++




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