Letztes Update am So, 10.02.2019 21:33

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Feiern im Iran zum Sieg der islamischen Revolution vor 40 Jahren



Teheran (APA/dpa/AFP) - Mit Großkundgebungen im ganzen Land feiert der Iran heute, Montag, den 40. Jahrestag der Verkündung des Sieges der islamischen Revolution. Es folgten die Gründung der Islamischen Republik und die neue Verfassung mit der Oberhoheit von Geistlichen. Präsident Hassan Rouhani will sich bei der offiziellen Kundgebung auf dem Asadi-Platz in Teheran in einer Rede an das Volk wenden.

Auch in den anderen Städten des Landes wird es Feiern geben. Am 11. Februar 1979 waren im Iran das Ende der Monarchie und die Gründung der Islamischen Republik verkündet worden. Als Gründer des schiitischen Gottesstaates gilt deren erster oberster Führer, Ayatollah Ruhollah Khomeini, der von seinem Exil in Paris aus den Sturz des Geheimdienstregimes unter Schah Mohammad Reza Pahlevi vorbereitet hatte und erst am 1. Februar 1979 in den Iran zurückgekehrt war.

Aus Anlass der Feiern hat die Regierung Begnadigungen und Straferlässe für 50.000 Gefangene angekündigt. Ob die Amnestie auch für politische Gefangene gilt, blieb offen.

Das Jubiläum fällt in eine Zeit der wirtschaftlichen Krise und der politischen Spannungen mit den USA, die nach ihrem einseitigen Ausstieg aus dem internationalen Atomabkommen neue Finanz- und Handelssanktionen gegen den Iran verhängt haben.




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