Letztes Update am Mo, 11.02.2019 12:35

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich



Tokio (APA) - Die Aktienmärkte in Fernost sind am Montag ohne klare Tendenz aus dem Handel gegangen. Während die chinesischen Börsen mit deutlichen Aufschlägen schlossen, ging es für die Leitindizes in Australien und Indien nach unten. Die Tokioter Börse blieb heute aufgrund eines Feiertages geschlossen.

Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 197,52 Zähler (plus 0,71 Prozent) auf 28.143,84 Einheiten. Der Shanghai Composite gewann 35,67 Punkte oder 1,36 Prozent auf 2.653,90 Punkte. In China hatte in der Vorwoche wegen der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr kein Aktienhandel stattgefunden.

Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 36.395,03 Zählern mit minus 151,45 Punkten oder 0,41 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 7,6 Zähler oder 0,12 Prozent auf 6.128,60 Einheiten.

Im Handelsstreit zwischen den USA und China hat eine neue Gesprächsrunde begonnen. Vertreter beider Länder kamen am Montag in Peking zusammen, um den Besuch einer hochrangigen US-Delegation unter Führung von Finanzminister Steven Mnuchin am Donnerstag und Freitag vorzubereiten. Bis Anfang März soll es zu keinen weiteren Sonderzöllen und nicht zu einer Erhöhung von Zöllen kommen. Präsident Donald Trump hatte zuletzt erklärt, er wolle ein „umfassendes Abkommen“.

In Australien wirkten sich vor allem die Kursverluste der schwergewichteten Finanztitel auf die Leitindizes aus. In der Vorwoche hatte der Bericht der Kommission zur Bankenaufsicht die Bank-Papiere belastet. Heute ging es für die Anteilsscheine der Australia and New Zealand Banking Group um weitere 1,3 Prozent nach unten, die Commonwealth Bank fiel um 1,24 Prozent , Westpac gaben um 1,53 Prozent nach und National Australia Bank verlor um 1,62 Prozent.




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