Letztes Update am Mo, 11.02.2019 17:38

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Nach Messerattacke im Bezirk Mattersburg - U-Haft verlängert



Eisenstadt (APA) - Nach einer im Jänner verübten Messerattacke auf eine Frau im Bezirk Mattersburg bleibt der mutmaßliche Täter für einen weiteren Monat in Untersuchungshaft. Das hat die am Montagnachmittag durchgeführte Haftprüfungsverhandlung ergeben, bestätigte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt gegenüber der APA einen Bericht des ORF Burgenland.

Die Tat soll in den frühen Morgenstunden des 26. Jänner offenbar im Zuge eines Beziehungsstreit verübt worden sein. Der Mann soll seine Lebensgefährtin dabei zunächst mit einem Hocker angegriffen und sie zu schlagen versucht haben. Dann habe er zu einem Messer gegriffen. Das Opfer habe bei Abwehrbewegungen eine Stichverletzung an der Hand erlitten.

Ein Bekannter, der Zeuge der Zeuge des Streits geworden war, entriss dem Beschuldigten den Hocker und verhinderte weitere Attacken mit dem Messer. Der Lebensgefährte flüchtete und wurde noch am Vormittag des 26. Jänner festgenommen.

„Es wird nach wie vor ermittelt wegen versuchten Mordes“, sagte Reinhard Koch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Eisenstadt. Beim Verdacht auf versuchten Mord gelte die bedingt obligatorische Untersuchungshaft: „Wenn man den Haftgrund nicht ausschließen kann, dann ist die Untersuchungshaft zu verhängen und auch zu verlängern“, erläuterte Koch. Der Beschuldigte sei nicht geständig und bestreite daher auch den Tötungsvorsatz.




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