Letztes Update am Di, 12.02.2019 08:58

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Acht Verletzte bei zwei Bränden in Oberösterreich



Marchtrenk/Vorchdorf (APA) - Acht Personen haben in der Nacht auf Dienstag bei zwei Bränden in Oberösterreich eine Rauchgasvergiftung erlitten - vom Baby bis zu den Großeltern. In Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) weckte ein lauter Knall einen 26-Jährigen um 3.10 Uhr. Er schaute im Keller des Hauses nach, wo es bereits rauchte und rief die Feuerwehr. Dann verließen er und sechs weitere Familienmitglieder das Wohnhaus.

Alle sieben Personen im Alter von sechs Monaten bis 86 Jahren wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert, berichtete die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Dienstag. Die Feuerwehr löschte den Brand rasch. Ein angesteckter Heizstrahler in einem Abstellraum könnte das Feuer ausgelöst haben. In dem Raum waren auch einige Autobatterien, wodurch es wohl zu der Explosion kam.

In Vorchdorf (Bezirk Gmunden) schlief ein 32-Jähriger am frühen Morgen mit einer brennenden Zigarette im Wohnzimmer seiner Mietwohnung ein. Die Glut setzte die Matratze des Sofas in Brand. Der Mann wachte durch den Rauchgeruch auf, schleppte die glosende Matratze ins Bad und schüttete Wasser auf das Brandloch. Damit, glaubte er, sei die Sache erledigt und schloss die Badezimmertür.

Doch nach etwa zehn Minuten bemerkte er beißenden Rauch im gesamten ersten Stock. Er lief zum Bad, das bereits in Vollbrand stand. Der 32-Jährige weckte seine Ehefrau und den zehnjährigen Sohn sowie den Vermieter und seine Familie im Erdgeschoß. Die Feuerwehr machte den Flammen rasch den Garaus und verhinderte, dass sie auf das übrige Haus übergriffen. Der 32-Jährige erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, die anderen Hausbewohner blieben unverletzt.




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