Letztes Update am Di, 12.02.2019 12:31

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen weitgehend höher



Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag überwiegend mit Gewinnen geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 531,04 Zähler oder 2,61 Prozent auf 20.864,21 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong gewann um 27,49 Zähler (plus 0,10 Prozent) auf 28.171,33 Einheiten. Der Shanghai Composite legte 17,99 Punkte oder 0,68 Prozent auf 2.671,89 Punkte zu.

Die Märkte in Indien und Australien zeigten sich unterschiedlich. Während der Sensex 30 in Mumbai zuletzt bei 36.153,62 Zählern mit minus 241,41 Punkten oder 0,66 Prozent tendierte, legte auch der All Ordinaries Index in Sydney um 20,1 Zähler oder 0,33 Prozent auf 6.148,70 Einheiten zu.

Die Stimmung vor der nächsten Gesprächsrunde zur Beilegung des Handelskonflikts zwischen den USA und China gestaltete sich vorsichtig zuversichtlich. Auch ein sich abzeichnender Kompromiss zwischen den Demokraten und den Republikanern im US-Haushaltsstreit brachte zuletzt einen leicht positiven Impuls. Die chinesischen Handelsplätze waren darüber hinaus in der gesamten Vorwoche wegen der Neujahrsfeierlichkeiten geschlossen geblieben.

Die japanischen Börsen waren wiederum zum gestrigen Wochenstart feiertagsbedingt geschlossen geblieben und starteten daher erst heute. Wirtschaftliche und politische Unsicherheiten weltweit haben Marktbeobachtern zufolge den Kurs des als sicher geltenden US-Dollar gestützt. Der Dollar stieg zuletzt zum japanischen Yen auf den höchsten Kurs seit Ende vergangenen Jahres. Die Schwäche der japanischen Währung dürfte den Exporteuren dort zugutekommen.

Die Papiere von Toshiba waren mit einem Verlust von 5,89 Prozent ein größerer Kursverlierer im Tokioter Handel. Hier belastete ein Bericht der Wirtschaftszeitung „Nikkei“, wonach der Technologiekonzern die Gewinnprognose drastisch kappen könnte.

Japans zweitgrößter Autokonzern Nissan ist trotz eines Gewinnsprungs im dritten Quartal für das Gesamtjahr 2018/19 skeptisch. Als Gründe für die gesenkten Gewinnerwartungen nannte der Vorstand am Dienstag schrumpfende Erlöse und Kosten von rund 9 Milliarden Yen (rund 72 Mio. Euro) im Zusammenhang mit dem wegen Untreuevorwürfen inhaftierten ehemaligen Verwaltungsratschef Carlos Ghosn. Die Anteilsscheine von Nissan schlossen trotzdem mit einem Plus von 1,87 Prozent.




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