Letztes Update am Mi, 13.02.2019 10:02

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europas Leitbörsen legen im Frühhandel zu, Euro-Stoxx-50 plus 0,36%



Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben den Handelstag am Mittwoch mit Zuwächsen aufgenommen. Marktteilnehmer verwiesen vor allem auf starken Vorgaben von der Wall Street und aus Asien, nachdem die Hoffnungen auf eine Lösung beim Handelsstreit zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften - den USA und China - gestiegen seien. US-Präsident Donald Trump deutete an, die Frist für mögliche neue oder höhere Zölle am 1. März hinauszuschieben.

Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.50 Uhr mit plus 0,36 Prozent oder 11,60 Punkte bei 3.202,35 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 0,77 Prozent oder 85,28 Zähler auf 11.211,36 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,54 Prozent oder 38,83 Einheiten auf 7.171,97 Punkte.

In einer Branchenbetrachtung ging es mit den Aktien aus den Sektoren Chemie, Rohstoffe, Automobil und Technologie deutlich nach oben. Im Euro-Stoxx-50 markierten Kering mit plus 2,9 Prozent den Spitzenplatz. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien des französischen Mode- und Accessoires-Konzerns nach oben revidiert und die Titel auf der Empfehlungsliste „Conviction Buy List“ belassen.

Mindestens einprozentige Zuwächse wiesen im europäischen Referenzindex LVMH, Volkswagen, Bayer, BASF, Schneider Electric und Linde auf. Kursverluste gab es hingegen bei einigen Energieversorgern zu sehen. Iberdrola und Engie verbilligten sich jeweils um etwa 0,8 Prozent.

Auf Unternehmensebene rückte zudem Heineken ins Blickfeld der Akteure. Der niederländische Bierbrauer überraschte mit seinen präsentierten Quartalszahlen positiv und die Aktie reagierte an der Börse in Amsterdam mit einem satten Kursplus von vier Prozent.

Im Fokus bleibt zudem der Zahlungsabwickler Wirecard, der nun ins Visier von US-Sammelklägern gerät. Die Titel gaben um 1,4 Prozent ab.

BMW-Papiere legten 0,9 Prozent zu. Der deutsche Autobauer ist beim Autoverkauf dank China etwas besser in das neue Jahr gestartet. Von der Stammmarke verkaufte BMW im Jänner 149.616 Autos und damit 0,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA142 2019-02-13/09:59




Kommentieren