Letztes Update am Mi, 13.02.2019 11:50

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost mehrheitlich sehr fest



Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch mehrheitlich klar im Plus geschlossen. An den asiatischen Börsen hat sich die Kurserholung wegen der Hoffnung auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen China und den USA fortgesetzt.

Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 280,27 Zähler oder 1,34 Prozent auf 21.144,48 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong gewann um 326,26 Zähler (plus 1,16 Prozent) auf 28.497,59 Einheiten. Der Shanghai Composite stieg satte 49,18 Punkte oder 1,84 Prozent auf 2.721,07 Punkte.

Die Märkte in Indien und Australien zeigten sich hingegen etwas leichter. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 36.034,11 Zählern mit minus 119,51 Punkten oder 0,33 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 8,5 Zähler oder 0,14 Prozent auf 6.140,20 Einheiten.

Die asiatischen Börsen folgten damit den Vorgaben aus den USA. Dort hatte der wachsende Optimismus mit Blick auf eine Lösung des Handelskonflikts zwischen China und den Vereinigten Staaten für steigende Indizes gesorgt. Allein, dass Handelsgespräche zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt stattfinden, werde von Händlern und Anlegern positiv gesehen, sagte ein Marktanalyst. Zudem deutete US-Präsident Donald Trump an, die Frist für mögliche neue oder höhere Zölle am 1. März hinauszuschieben.

Unter den Einzelwerten in Tokio sprangen die Titel des Rohstoffunternehmens Inpex mit plus 12,5 Prozent an die Spitze des Nikkei-225. Dahinter verteuerten sich die Papiere des Kameraherstellers Nikon um 6,2 Prozent. Am 3. Platz zogen die Aktien des Halbleiterherstellers Sumco um 5,5 Prozent hoch. Die Anteilsscheine des Technologieunternehmens Softbank kletterten fünf Prozent nach oben. Die Papiere des Schwergewichtes Sony legten 2,6 Prozent zu. Yamaha-Motor bremsten hingegen um 5,1 Prozent.

Toshiba schlossen mit plus 1,7 Prozent. Nach Börsenende hat der japanische Elektronikkonzern seine Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Grund ist das schwächelnde Geschäft mit Computerchips. Wie der Konzern bekannt gab, dürfte zum Bilanzstichtag 31. März unter dem Strich ein Ertrag von 870 Milliarden Yen (7,8 Mrd. Euro) anfallen. Dies wäre ein Plus von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bisher war Toshiba von 920 Mrd. Yen ausgegangen

In Sydney zog die Aktie des Ölunternehmens Beach Energy um satte 5,3 Prozent hoch. Der Konzern hatte seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2019 nach oben revidiert.




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