Letztes Update am Mi, 13.02.2019 13:26

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europas Leitbörsen zu Mittag mit eingegrenzten Zuwächsen



Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch im Verlauf mit eingegrenzten Zuwächsen tendiert. Die starken Vorgaben von der Wall Street und aus Tokio unterstützten weiterhin etwas. Marktteilnehmer verwiesen auf Hoffnungen auf eine Lösung beim Handelsstreit zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften - den USA und China. US-Präsident Donald Trump deutete an, die Frist für mögliche neue oder höhere Zölle am 1. März hinauszuschieben.

Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 stieg 0,18 Prozent auf 3.196,51 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 13.10 Uhr mit 11.134,90 Punkten und plus 0,08 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London stieg um 0,59 Prozent und steht nun bei 7.175,05 Stellen.

Als Zugpferd im Chemiesektor erwies sich das fast vierprozentige Kursplus bei Akzo Nobel nach Jahreszahlen des Farben-und Lackeherstellers. Analysten sahen das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) etwas über der Konsensschätzung.

Dagegen büßten die Titel des Schweizer Spezialchemiekonzerns Clariant 2,7 Prozent ein. Die Baader Bank sah die Resultate für das Schlussquartal 2018 unter den Erwartungen.

Bei ABN Amro mussten die Anteilseigner einen Kursrutsch von sieben Prozent verkraften. Die niederländische Bank enttäuschte sowohl mit ihrem Quartalsgewinn als auch mit der unveränderten Dividende - Analysten hatten auf eine höhere Ausschüttung gesetzt.

Auf Unternehmensebene rückte zudem Heineken ins Blickfeld der Akteure. Der niederländische Bierbrauer überraschte mit seinen präsentierten Quartalszahlen positiv und die Aktie reagierte an der Börse in Amsterdam mit einem satten Kursplus von 5,7 Prozent.

Nach Kursverlusten im frühen Handel drehten die Aktien der Kupferhütte Aurubis rasch ins Plus und verteuerten sich um drei Prozent. Belastet von ungeplanten Produktionsausfällen habe Aurubis operativ dennoch solide abgeschnitten, sagten Analysten.

Unter den Nebenwerten sprangen die Anteile des Online-Möbelanbieters Home24 um fast 8 Prozent hoch. Das Unternehmen hält trotz der hinter den Erwartungen gebliebenen Entwicklung im vergangenen Jahr an seinen Zielen für das laufende Jahr fest. Zum Jahresende 2019 wollen die Berliner die Gewinnschwelle erreichen. Seit dem Börsengang im Jahr 2018 verlief die Kursentwicklung für Home24 aber ernüchternd.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA318 2019-02-13/13:21




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