Letztes Update am Mi, 13.02.2019 16:42

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Finalisten für Mies van der Rohe Preis stehen fest



Brüssel/Wien (APA) - Die fünf Finalisten für den Mies van der Rohe Preis der EU für zeitgenössische Architektur stehen fest. Die EU-Kommission gab am Mittwoch jene fünf Projekte aus Belgien, Spanien, Albanien, Deutschland und Frankreich bekannt, aus der eine Jury den Preisträger auswählen wird. Dieser soll Ende April bekannt gegeben werden.

Die Finalisten sind der Umbau („PC CARITAS“) eines Pavillons einer alten psychiatrischen Klinik in Melle (Belgien) vom Büro architecten de vylder vinck taillieu, das Auditorium und Congress Centre in Plasencia (Spanien) vom Architekturbüro selgascano, der von den Büros 51N4E, Anri Sala, Plant en Houtgoed und iRI gestaltete Skanderbeg Platz in Tirana (Albanien), das Terrassenhaus Berlin in der deutschen Hauptstadt der Architekturbüros Brandlhuber+ Emde, Burlon und Muck Petzet Architekten sowie der Umbau von drei großen Sozialbauten mit 530 Wohnungen im Grand Parc Bordeaux (Frankreich) von den Büros Lacaton & Vassal architects, Frederic Druot Architecture und Christophe Hutin Architecture. Für die Jury ermöglichen diese fünf Projekte den Menschen, „unterschiedliche Arten der Raumnutzung zu entdecken und diese Räume in ganz andere Orte zu verwandeln“.

Die Juroren unter Vorsitz der dänischen Architektin Dorte Mandrup, unter ihnen die Direktorin des Architekturzentrums Wien, Angelika Fitz, werden im April die fünf Finalisten-Projekte persönlich besuchen. Die Preisverleihung findet am 7. Mai im Mies van der Rohe Pavilion in Barcelona anlässlich der Eröffnung der traditionellen Ausstellung der Siegerprojekte statt.

Der mit 60.000 Euro dotierte Preis für zeitgenössische Architektur wird alle zwei Jahre vergeben. Dazu gibt es einen mit 20.000 Euro dotierten „Emerging Architekt“-Preis. Für die diesjährige Auflage der Auszeichnung waren 383 Projekte aus 38 Ländern nominiert worden, darunter 17 aus Österreich. Auf der Mitte Jänner bekannt gegebenen 40 Bauten umfassenden Shortlist waren noch das Innsbrucker „Haus der Musik“ von der ARGE Strolz und Dietrich Untertrifaller Architekten, die Bundesschule Aspern von fasch&fuchs.architekten sowie der Wiener Wohnbau „Performative Brise- Soleil“ des StudioVlayStreeruwitz vertreten.

(S E R V I C E - www.EUMiesAward.com)




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