Letztes Update am Do, 14.02.2019 10:19

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


AstraZeneca holt dank neuer Medikamente und China-Nachfrage auf



London (APA/dpa-AFX) - Beim Arzneimittelhersteller AstraZeneca mit Sitz in Großbritannien drückt der Konzernumbau weiter auf das Ergebnis. Im vierten Quartal konnte das Pharmaunternehmen jedoch dank neuer Medikamente und einer starken Nachfrage in China aufholen. AstraZeneca konnte die Erlöse um 11 Prozent auf 6,4 Mrd. Dollar steigern, wie das Unternehmen am Donnerstag in Cambridge mitteilte.

Der Umsatz fiel im Gesamtjahr 2018 aber um 2 Prozent auf 22,09 Mrd. Dollar (19,5 Mrd. Euro). AstraZeneca sei nun wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt, sagte Konzernchef Pascal Soriot. Vor allem Krebsarzneien wie Tagrisso, Lynparza und Imfinzi verkauften sich gut. Besonders in China kommen die Mittel gut an, hier stiegen die Verkäufe der Krebsmittel im vierten Quartal bei konstanten Wechselkursen um 41 Prozent. Auch für 2019 geht das Unternehmen davon aus, dass Tagrisso sich von allen Medikamenten am besten verkaufen wird.

Soriot zeigte sich zudem mit dem Voranschreiten des Umbaus zufrieden. „Unsere Strategie und Pläne bleiben unverändert, Umsatzwachstum und der Fokus auf das Kostenmanagement sollen den operativen Gewinn steigern“, sagte er. Für 2019 erwartet der Konzern einen Anstieg der Verkäufe um einen hohen einstelligen Prozentsatz, sowie einen um Sonderkosten bereinigten Gewinn je Aktie von 3,50 bis 3,70 Dollar, jeweils unter Vorbehalt konstanter Wechselkurse. Außerdem gelte die Einschränkung, dass der anstehende Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, selbst wenn er ohne Abkommen zustande käme, in „geordnetem Maße“ erfolge.

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