Letztes Update am So, 10.03.2019 16:04

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sieben Tage Kultur - Die Woche 11.03. bis 17.03. - WIEDERHOLUNG



Wien (APA) - In Wien feiert in der kommenden Woche das Kunsthistorische Museum Mark Rothko, während Kaiser Maximilian I. standesgemäß gleich mit zwei Ausstellungen gewürdigt wird. Und während sich der Cirque Du Soleil für „Totem“ in Wien in die Lüfte erhebt, bleibt das Leopold Museum mit „Wien um 1900“ auf dem erfolgreichen Boden des Hauses.

Den Wochenauftakt bestreitet mit Mark Rothko ein Meister des Abstrakten im Kunsthistorischen Museum. Am Abend wird die große Personale zum 1970 verstorbenen Maler unter anderem im Beisein von Salzburgs Festspielintendant Markus Hinterhäuser eröffnet. In Wels indes widmet man sich mit Maximilian I. einem anderen Großen zu dessen 500. Todestag und startet mit der Ausstellung „Kaiser - Reformer - Mensch“ den Wochenreigen, der am Mittwoch in der Nationalbibliothek seinen Höhepunkt findet.

Am Dienstag heißt das Motto dann Abheben, wenn im Wiener Konzerthaus Branford Marsalis mit seinem Quartett die Fans in höhere Gefilde entschweben lässt, während der Cirque Du Soleil in Neu Marx bei der Premiere von „Totem“ zum Fliegen ansetzt.

Am Mittwoch stellt Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) die Schau „Kaiser Maximilian I. - Ein großer Habsburger“ im Prunksaal der Nationalbibliothek vor, während am Abend im Akademietheater mit Claus Peymann ein anderer (ehemaliger) Burg-Herr zu Wort kommt, wenn dessen Inszenierung von Eugene Ionescos „Die Stühle“ Premiere feiert. Ganz der Liebe hingegen widmet sich das neueste Ganymed-Projekt im KHM: „In Love“ lautet der Titel des sechsten abendlichen Theaterprojekts vor den Gemälden des Hauses.

„Prost, Mahlzeit!“ bescheidet man des Donnerstags im Linzer Nordico, wenn Direktorin Andrea Bina die Schau zur Wirtshauskultur eröffnet, während im Theater in der Josefstadt Franz Werfels Weltkriegskomödie „Jacobowsky und der Oberst“ in der Deutung von Janusz Kica ebenfalls Zünftiges verspricht.

Und während am Freitag das Leopold Museum mit seiner aktuellen Ausstellung „Wien um 1900“ den Aufbruch in die Moderne feiert, begehen im ORF-Zentrum die heurigen „Dancing Stars“ den Aufbruch in ihre neue Staffel.

Etwas weniger beschwingt als bei den Standardtänzen der Dancing Stars dürfte es tags darauf im Theater an der Wien zugehen, wenn Peter Tschaikowskys „Jungfrau von Orleans“ in der Regie von Lotte de Beer letztlich den Scheiterhaufen besteigt. Ebenfalls die große Tragik regiert da parallel im Landestheater St. Pölten, wenn nach der Uraufführung 2017 in Hamburg durch Falk Richter nun Puppenmeister Nikolaus Habjan seine Deutung des Trump-Stückes „Am Königsweg“ als Österreichische Erstaufführung vorstellt und dabei Jelineks Antwort auf die Frage, wie ein Mann wie Donald Trump amerikanischer Präsident werden konnte, liefert. Ebenfalls politische Unbilden stehen im Fokus der Uraufführung des Volx/Margareten, wenn Alexander Charim am Sonntag mit der Bühnenadaption von Josef Haslingers Anschlagsroman „Opernball“ die Kulturwoche beendet.




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