Letztes Update am So, 10.03.2019 17:53

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Starker Wind in Vorarlberg bedroht Funkenfeuer



Bregenz (APA) - Aufgrund des starken Windes muss in einigen Vorarlberger Gemeinden das Ende des Winters verschoben werden. Dieser wird nämlich traditionell mit einem „Funkenfeuer“ beendet. Die heftigen Windböen in Österreichs westlichsten Bundesland bewogen einige Funkenzünfte in Vorarlberg allerdings das Abbrennen abzusagen oder zu verschieben.

In Bärtholomäberg (Bezirk Bludenz) ist der Scheiterhaufen, der aus einem Baumstamm besteht, um den rundherum Brennmaterial zu einem Hügel aufgeschlichtet und mit Tannenästen abgedeckt wird, am Sonntagnachmittag umgestürzt, berichtete ORF Vorarlberg. Verletzt wurde dabei niemand. Die für den Funken in Bartholomäberg zuständige Zunft Jetzmunt kündigte aber bereits an, den Scheiterhaufen wieder aufbauen zu wollen und am kommenden Sonntag anzuzünden.

Andere Gemeinden, wie Schoppernau, Alberschwende, Hörbranz, Altach, Feldkirch-Tosters und Batschuns, haben ihre Feuer bereits abgesagt. Das Sicherheitsrisiko sei zu groß. Einige der zuständigen Funkenzünfte haben das Abbrennen auf einen anderen Termin verschoben.

Die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) Vorarlberg berichtete am späten Sonntagnachmittag auf APA-Nachfrage von insgesamt elf Einsätzen aufgrund des starken Windes. Die Einsatzkräfte waren vor allem wegen umgestürzter Bäume oder loser Dachziegel alarmiert worden.




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