Letztes Update am So, 10.03.2019 17:56

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Flugzeugabsturz in Äthiopien - Suche nach Unfallursache angelaufen



Addis Abeba (APA) - Nach dem Flugzeugabsturz in Äthiopien hat der Geschäftsführer der betroffenen Fluglinie auf einer Pressekonferenz eingehende Untersuchungen angekündigt. „Es ist zu früh, um über die Ursache des Unfalls spekulieren zu können. Weitere Ermittlungen sind in Zusammenarbeit mit dem Flugzeughersteller Boeing, der Ethiopian Civil Aviation Authority und anderen internationalen Organisationen im Gange“, meinte der Geschäftsführer der Ethiopian Airlines, Tewolde GebreMariam.

Sobald die Unfallursache geklärt sei, würden entsprechende Informationen bereitgestellt. GebreMariam versicherte am Sonntagnachmittag, seine Gesellschaft wolle „die Familien der Opfer mit allen nötigen Mitteln unterstützen“.

Die verunglückte Boeing 737-800MAX war Sonntagfrüh von Johannesburg nach Addis Abeba geflogen und sollte von dort Reisende nach Nairobi bringen. Erst kürzlich - am 4. Februar - wären an der Maschine „strenge Wartungen“ durchgeführt worden, sagte GebreMariam. Gesteuert wurde das Flugzeug von einem erfahrenen Piloten, der 8.000 Flugstunden absolviert hatte. Bei dem Unglück kamen laut nunmehrigen Angaben der Fluglinie 149 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder aus 35 verschiedenen Nationen - darunter drei Ärzte aus Oberösterreich - ums Leben.




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