Letztes Update am So, 10.03.2019 18:05

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Salzburg-Wahlen: Im Glemmtal profitiere ÖVP vom FPÖ-FPS-Streit



Saalbach-Hinterglemm (APA) - In Saalbach-Hinterglemm, lange eine der freiheitlichen Hochburgen im Bundesland, hat vom Nichtantreten der FPÖ bei der Gemeindevertretungswahl am Sonntag vor allem die ÖVP profitiert. Die Volkspartei legte gleich um 28,5 Prozentpunkte auf 75,5 Prozent zu. Zwar gewann auch die SPÖ dazu (plus 14,6 auf 24,5 Prozent), an den neuen Mehrheitsverhältnissen in der Gemeinde rüttelt das aber nicht.

Saalbach-Hinterglemm ist die Heimatgemeinde des Arztes und langjährigen FPÖ-Landeschefs Karl Schnell. 2014 kam die FPÖ in der Gemeinde noch auf 43,1 Prozent. Dann aber kam es ein Jahr später zum Ausschluss von Schnell aus der Partei und zur Gründung seiner Konkurrenz-Liste „Freie Partei Salzburg“, mit der er bei der Landtagswahl 2018 im Ort die FPÖ klar hinter sich ließ.

Bürgermeister der Tourismusgemeinde bleibt Alois Hasenauer (ÖVP), der ohne Gegenkandidaten mit 91,8 Prozent der Stimmen gewählt wurde.




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