Letztes Update am Mo, 11.03.2019 10:38

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


AK-Wahl - 81.630 burgenländische Arbeitnehmer wahlberechtigt



Wien/Eisenstadt (APA) - Bei der heurigen Arbeiterkammer-Wahl (AK), die im Burgenland am 20. März startet, sind 81.630 burgenländische Arbeitnehmer wahlberechtigt. Das teilten am Montag AK-Präsident Gerhard Michalitsch und Wahlbüro-Leiterin Brigitte Kulovits-Rupp mit. In Summe seien dies rund 3.500 Wahlberechtigte mehr als bei der letzten Wahl vor fünf Jahren. Zur Wahl treten im Burgenland vier Listen an.

Laut AK Burgenland waren 79.114 Personen automatisch wahlberechtigt. „2.389 Veranlager wurden in die Wählerliste aufgenommen, 205 wurden durch Einsprüche in die Wählerliste aufgenommen, erklärte Kulovits-Rupp.

Die Wahl wird sowohl in Betriebssprengeln als auch per Briefwahl durchgeführt. In mehr als 900 burgenländischen Firmen wurden 451 Betriebssprengel eingerichtet, wo fast 30.000 Wahlberechtigte ihre Stimme abgeben können, hieß es. Dort könne an vorgegeben Tagen von 20. März bis 2. April gewählt werden. Mitte März werden die genauen Wahllokale und -zeiten per Brief bekannt gegeben. Betriebswähler, die an diesen Wahltagen nicht im Betrieb sind, weil sie im Urlaub, im Krankenstand oder etwa auf Dienstreise sind, können bis 17. März eine Wahlkarte beantragen.

Im Burgenland sind mehr als 60 Prozent der Wahlberechtigten Briefwähler. Die Briefwahl laufe ab 13. März. Bis dahin werden mehr als 52.000 Briefwählern die Wahlunterlagen zugestellt. Die Wahlkarten der Briefwähler sind laut AK mit einem Poststempel spätestens vom 2. April gültig.

Zu den antretenden Listen zählen die Fraktion Sozialdemokratische GewerkschafterInnen (FSG), die ÖVP-Arbeitnehmer (ÖVP), die Freiheitlichen Arbeitnehmer - FPÖ (FA-FPÖ) und die Alternativen, Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen (AUGE/UG).

Wahlschluss ist am 2. April um 16 Uhr. Am 3. April beginnt die Auszählung aller abgegebenen Stimmen. Das vorläufige Wahlergebnis soll am frühen Nachmittag des 3. April vorliegen. Das endgültige Wahlergebnis wird laut AK am 6. April nach der Sitzung der Hauptwahlkommission feststehen.

Präsident Michalitsch ersuchte am Montag, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen: „Jede abgegebene Stimme zeigt, dass den AK-Mitgliedern die Arbeiterkammer als Servicestelle wichtig ist und gibt der AK auch als Interessensvertretung mehr Gewicht. Jede Stimme bei der AK-Wahl stärkt die Arbeiterkammer. Deshalb bitte ich alle AK-Mitglieder ihre Stimme abzugeben“.




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