Letztes Update am Mo, 11.03.2019 11:00

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend höher



Tokio (APA) - In Reaktion auf die jüngste Kursschwäche haben Asiens Börsen am Montag mehrheitlich wieder zugelegt. Bereits vor dem Wochenende hatte sich die Wall Street erholt, die verbesserte Stimmung nahmen die Anleger in der Region nun auf. Derweil warten die Investoren weiter auf einen endgültigen Durchbruch in den US-chinesischen Handelsgesprächen.

Nach vier Tagen mit Kursverlusten ging es für den japanischen Leitindex Nikkei-225 zum Wochenstart um 0,47 Prozent auf 21.125,09 Punkte aufwärts. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 0,97 Prozent auf 28.503,30 Einheiten. Der Shanghai Composite gewann 1,92 Prozent auf 3.026,99 Punkte.

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten vom chinesischen Festland rückte um 1,98 Prozent auf 3.729,95 Zähler vor. Die Festlandbörsen bügelten damit einen Teil der hohen Kursverluste vom vergangenen Freitag wieder aus.

In der vergangenen Woche hatten sehr schwache Konjunkturdaten aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt der Erholungsrally seit Jahresbeginn einen Schlag versetzt und weltweit die Sorgen der Anleger wegen einer möglichen Abkühlung der Weltwirtschaft befeuert. Wie sich zeigt, hinterlässt der Handelsstreit mit den USA in China mehr und mehr Spuren. Vor diesem Hintergrund dürften die Anleger die in der neuen Woche anstehenden weiteren Daten aus dem Land genau ins Auge nehmen.

In Tokio waren vor allem Aktien aus den Logistik- und Telekommunikationssektoren gefragt. Aber auch einige Energieversorger waren unter den größeren Gewinnern im Nikkei-225 zu finden. So zogen Chubu Electric Power um 4,2 Prozent nach oben und Tokyo Electric Power gewannen 3,8 Prozent. Kansai Electric Power konnten sich um 3,5 Prozent verbessern.

Die Märkte in Indien und Australien zeigten sich uneinheitlich. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 37.061,95 Zählern mit plus 1,06 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor gegen den Trend um 0,38 Prozent auf 6.263,30 Einheiten.




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