Letztes Update am Mo, 11.03.2019 11:48

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Flugzeugabsturz in Äthiopien - Ärzte waren 30 und 31 Jahre alt



~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA194 vom 11.03.2019 muss es im ersten Satz des fünften Absatzes richtig heißen: ...seit dem Jahr 2000... (nicht: 2010). Der epdÖ hat seine ursprünglichen Angaben in einer OTS korrigiert. --------------------------------------------------------------------- ~ Addis Abeba/Villach (APA) - Die drei österreichischen Todesopfer des Flugzeugabsturzes in Äthiopien von Sonntagfrüh waren Männer im Alter von 30 und 31 Jahren. Entgegen ersten Meldungen stammten nicht alle aus Oberösterreich, präzisierte das Außenministerium in Wien am Montag die ursprünglichen Angaben. Einer der drei Ärzte kam demnach gebürtig aus Niederösterreich, ein weiterer aus Kärnten.

Ein in Oberösterreich geborener Mediziner war 31 Jahre alt, berichtete Außenministeriumssprecher Peter Guschelbauer. Der 31-Jährige hatte im Ordensklinikum der Barmherzigen Schwestern in Linz gearbeitet, wie die Pressestelle des Hauses am Sonntagnachmittag der APA bestätigt hatte.

Bei einem weiteren Opfer handelte es sich laut Guschelbauer um einen in Niederösterreich geborenen 31-Jährigen, der in Steyr als Arzt gearbeitet hatte. Ein weiterer ums Leben gekommener 30-Jähriger Österreicher war in Kärnten geboren und hatte offenbar in Wien gelebt.

Alle drei Mediziner wollten laut Ministerium von Addis Abeba mit einer Zwischenlandung in Nairobi nach Sansibar fliegen, „um dort medizinisch zu arbeiten“. Die Angehörigen waren bereits am Sonntag verständigt worden, sie wurden psychologisch betreut.

Ein deutscher Pfarrer, der seit dem Jahr 2000 in der evangelischen Gemeinde in St. Ruprecht bei Villach tätig war, kam ebenfalls bei dem Absturz ums Leben. Der 51-Jährige war im Auftrag des Weltkirchenrates unterwegs zur UNO-Umweltkonferenz in Nairobi, teilte der Evangelische Pressedienst für Österreich (epdÖ) am Montag mit. Dort sollte er zur „Wirtschaft des Lebens“ und wirtschaftlicher Gerechtigkeit sprechen. Der Geistliche hinterlässt eine Frau und drei Kinder. Der evangelisch-lutherische Bischof Bünker zeigte sich in der Aussendung „tief betroffen und erschüttert“.

Die Maschine der Ethiopian Airlines war Sonntagfrüh kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt. Keiner der 157 Passagiere und Crewmitglieder hat überlebt.




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