Letztes Update am Mo, 11.03.2019 15:21

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Aktion in Grazer Karlau: Suche nach verbotenen Gegenständen



Graz (APA) - Eine Schwerpunktaktion mit rund 100 Beamten hat Montagnachmittag in der Justizanstalt Graz-Karlau begonnen: 30 bis 35 Hafträume und 90 bis 100 Insassen standen für die Visitierung am Plan. Verbotene Gegenständen, Mobiltelefone und Drogen wurden im Vorfeld vermutet, teilte Oberstleutnant Gerhard Derler, stellvertretender Leiter der Justizanstalt, der APA mit.

Für die Aktion wurden neben den hauseigenen Beamten zusätzliche Kräfte aus anderen Anstalten hinzugezogen, damit die Kontrollen zeitgleich stattfinden können. Zuerst werden bei einer Visitierung die Häftlinge durchsucht. Anschließend werden sie in Ausweichräumlichkeiten innerhalb der Justizanstalt gebracht, während ihre Zellen genauestens unter die Lupe genommen werden. Derartige Aktionen werden häufig durchgeführt, aber selten in diesem Umfang, sagte Derler.

Meist gehen derartigen Visitierungen Hinweise oder ein Verdacht voraus, wonach verbotene Gegenstände vermehrt im Umlauf sein könnten. Bei der Suche wird entsprechend nach solchen Gegenständen gesucht. Meistens werden Mobiltelefone, USB-Sticks, SIM-Karten, zu Messern zugeschliffene Gegenstände oder Schraubenzieher gefunden. Doch auch Drogen gelten als häufige Fundstücke.




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