Letztes Update am Mo, 11.03.2019 16:48

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Flugzeugabsturz in Äthiopien - Startverbot in Österreich obliegt EASA



Wien/Addis Abeba (APA) - Nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien kann Österreich kein Start- und Landeverbot für Maschinen dieses Typs hierzulande erwirken. Die Entscheidung, „ob ein bestimmter Flugzeugtyp in Österreich bzw. in Europa mit einem Start-Verbot (‚Grounding‘) belegt wird, liegt bei der EASA, der Europäischen Agentur für Flugsicherheit“, betonte Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) am Montag.

„In Österreich kann einem Flugzeug nur dann den Start verwehrt werden, wenn bei einem Check auf einem österreichischen Flughafen ein gravierender Mangel festgestellt wurde“, hieß es in einer Aussendung. Hofer ging davon aus, dass die EASA die Ermittlungen zur Erkundung der Absturzursache der Boeing 737 Max „genau verfolgen wird und daraus die Schlüsse für diesen bestimmten Flugzeugtyp ziehen wird“.




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