Letztes Update am Mo, 11.03.2019 21:36

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


US-Präsidentschaftsbewerber nutzen Digitalmesse zum Schaulaufen



Austin/Menlo Park/Mountain View (APA/dpa) - Mehr als ein halbes Dutzend US-Präsidentschaftsbewerber haben bei der Digitalmesse South by Southwest in Texas vor Zehntausenden Zuschauern ihre Politikvorschläge präsentiert. Die linke Senatorin Elizabeth Warren sagte am Sonntag in Austin, dass Amazon ein Beispiel für Tech-Unternehmen sei, die zerschlagen werden sollten.

Auch Senatorin Amy Klobuchar forderte eine genauere Betrachtung von Konzernen wie Facebook und Google. Unter den weiteren Demokraten-Bewerbern waren Julian Castro und der frühere Gouverneur John Hickenlooper.

Der bei den Zwischenwahlen im November als Senator von Texas unterlegene Beto O‘Rourke war am Samstag überraschend bei der Vorstellung einer Dokumentation über seinen Wahlkampf. Entgegen Erwartungen der US-Medien erklärte er aber nicht, dass er antrete. Er denke noch gemeinsam mit seiner Familie darüber nach, sagte er.

Der frühere Bürgermeister von South Bend in Indiana, Pete Buttigieg, kritisierte in einer auf CNN übertragenen Gesprächsrunde Vizepräsident Mike Pence. Er bezeichnete den streng religiösen Politiker wegen seiner Unterstützung für Donald Trump als „Cheerleader der Pornostar-Präsidentschaft“.

Auch die Repräsentantenhaus-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Ortez, ein aufstrebender Star unter den linken Demokraten sowie der als Unabhängiger antretende Starbucks-Gründer Howard Schultz traten bei der Messe auf. Sie gilt als wichtiger Termin für Medien-, Internet-, Film- und Musik-Schaffende und hatte im vergangenen Jahr mehr als 300.000 Besucher.

~ ISIN US30303M1027 US02079K1079 WEB http://www.amazon.com/

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