Letztes Update am Di, 12.03.2019 13:36

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


IS-Kämpfer: „Unterschiedlichen Auffassungen“ für Ludwig kein Problem



Wien (APA) - Der Wiener Bürgermeister und SPÖ-Landeschef Michael Ludwig (SPÖ) hat kein Problem damit, dass es in seiner Partei unterschiedliche Positionen - wie zuletzt zur Ausbürgerung von IS-Kämpfern - gibt. In einer großen Bewegung „wie der unseren“, könne es „natürlich immer in einzelnen Punkten unterschiedliche Auffassungen“ geben, versicherte er am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz.

Ludwig findet es „interessant“, dass gerade bei der SPÖ „diese Meinungsvielfalt herausgearbeitet“ werde. Unterschiedliche Positionen und Wortmeldungen gebe es genauso in anderen Parteien oder auch der Bundesregierung.

Was den konkreten Fall angeht, um den sich die SPÖ-Diskussion gedreht hat - den Umgang mit IS-Kämpfern - so sieht Ludwig die Bundesregierung in der Pflicht. Er erwarte sich entsprechende Vorschläge und Lösungen.

Auch der steirische SPÖ-Vorsitzende Michael Schickhofer wollte die öffentlichen Differenzen am Dienstag nicht überbewerten. Er verwies dazu am Rande der Landtagssitzung auf die gemeinsame Stellungnahme von Rendi-Wagner und Doskozil. Diese hatten sich darauf geeinigt, dass die Regierung rasch eine wirksame Lösung auf internationaler Ebene erarbeiten müsse. Dieser Meinung sei er auch, sagte Schickhofer.

~ WEB http://www.spoe.at ~ APA324 2019-03-12/13:32




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