Letztes Update am Di, 12.03.2019 13:42

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori sieht 2019 Ende der Rekordjagd



Bielefeld (APA/Reuters) - Nach jahrelanger Rekordjagd rechnet der deutsche Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori 2019 erstmals mit Einbußen bei Umsatz und Gewinn. Im laufenden Jahr werde der Auftragseingang wohl auf rund 2,6 (Vorjahr: 2,98) Milliarden Euro und der Umsatz auf rund 2,65 (2,66) Milliarden Euro zurückgehen, kündigte Vorstandschef Christian Thönes am Dienstag an.

Das operative Ergebnis (Ebit) werde voraussichtlich auf etwa 200 (217) Mio. Euro sinken. Thönes hatte jüngst bereits erklärt, die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft seien nicht kleinzureden und würden die Wachstumsdynamik bremsen. Er wolle aber mit neue Technologie wie Automation und 3D-Druck gegenhalten.

Bereits im ersten Quartal wird die weltweite Konjunktureintrübung Spuren bei den Bestellungen hinterlassen: Thönes rechnet mit einem Rückgang des Auftragseingangs auf rund 670 (Vorjahr: 821,8) Mio. Euro. Unterdessen erwarte er aber ein Umsatzplus auf rund 620 (581,8) Mio. Euro und ein auf 50 (41) Mio. Euro steigendes Ebit. Das Unternehmen wird in der kommenden Woche aus dem Kleinwertesegment SDAX absteigen.

~ ISIN DE0005878003 WEB http://www.dmgmoriseiki.com ~ APA334 2019-03-12/13:38




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