Letztes Update am Di, 12.03.2019 15:51

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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ÖVP und FPÖ geben geplante Ausgaben für EU-Wahl nicht bekannt

Wien - Am 26. Mai findet die EU-Wahl statt. Am Dienstag wurde bekanntgegeben, wie viel Geld die meisten Parteien aus Österreich dafür ausgeben wollen. Jede Partei in Österreich darf bis zu 7 Millionen Euro für die EU-Wahl ausgeben. Die SPÖ möchte 3,5 Millionen Euro ausgeben. Die NEOS wollen fast 2 Millionen Euro dafür ausgeben. Die Grünen wollen nur 500.000 Euro für den EU-Wahlkampf ausgeben. Die FPÖ und die ÖVP haben nicht bekanntgegeben, wie viel sie für die EU-Wahl ausgeben wollen. Dafür werden sie von den anderen Parteien kritisiert.

Erklärung: EU-Wahl

Die EU-Wahl wird auch Europa-Wahl genannt. Bei dieser Wahl werden 705 Abgeordnete in das Europa-Parlament gewählt. Von diesen Abgeordneten sind 19 österreichische Politiker. Die Österreicher entscheiden bei der EU-Wahl am 26. Mai, wer diese Politiker sein sollen. Auch andere EU-Länder wählen so ihre Abgeordneten im Europa-Parlament. Die Abgeordneten im Europa-Parlament entscheiden über die Politik in Europa mit.

Österreichs Parteien geben geplantes Geld für die EU-Wahl bekannt

Wien - Die österreichischen Parteien haben am Dienstag gesagt, wie viel Geld sie bei der EU-Wahl ausgeben wollen. Nur die FPÖ und die ÖVP haben das nicht gemacht. Die anderen Parteien haben das kritisiert. Für den EU-Wahlkampf darf jede Partei 7 Millionen Euro ausgeben. Die SPÖ wird 3,5 Millionen Euro ausgeben. Die NEOS wollen fast 2 Millionen Euro dafür ausgeben. Die Grünen wollen nur 500.000 Euro für den EU-Wahlkampf ausgeben. Die EU-Wahl findet am 26. Mai statt.

Erklärung: EU-Wahl

Die EU-Wahl wird auch Europa-Wahl genannt. Bei dieser Wahl werden die Abgeordneten für das Europa-Parlament gewählt. Im Europa-Parlament sitzen Abgeordnete aus allen Ländern der EU. Sie entscheiden über die Politik in Europa mit.

Das Urteil gegen Ex-Politikerin Sigrid Maurer ist aufgehoben worden

Wien - Das Oberlandes-Gericht Wien hat das Urteil gegen die Ex-Politikerin Sigrid Maurer wegen übler Nachrede aufgehoben. Maurer hat im Mai 2018 eine Nachricht mit sexuellen Belästigungen erhalten und diese im Internet veröffentlicht. Sie warf einem Mann vor, ihr diese Nachricht geschickt zu haben. Der Mann hat sie deshalb wegen übler Nachrede geklagt. Er behauptete, jemand anderer hat seinen Computer für die Nachricht unerlaubt benutzt. Das Oberlandes-Gericht sieht die Behauptung von dem Mann als wenig glaubwürdig an. Der Prozess muss jetzt von vorne beginnen.

Erklärung: Üble Nachrede

Eine üble Nachrede ist, wenn ein Mensch ohne Beweis behauptet, dass ein anderer Mensch etwas Böses oder Verbotenes getan hat.

Erklärung: Oberlandes-Gericht Wien

Das Oberlandes-Gericht Wien ist ein Gericht, bei dem man gegen Entscheidungen der Landes-Gerichte von Niederösterreich, Burgenland und Wien protestieren kann.

Prozess gegen Ex-Politikerin Maurer muss neu gestartet werden

Wien - Die Ex-Politikerin Sigrid Maurer ist im Oktober wegen übler Nachrede verurteilt worden. Das Oberlandes-Gericht Wien hat dieses Urteil jetzt aufgehoben. Der Prozess muss nun neu gestartet werden. Maurer hat im Internet gezeigt, dass ein Mann ihr perverse Nachrichten geschickt hat. Sie hat dabei seinen Namen genannt. Der Mann hat dann Maurer geklagt, weil er sagt, dass er das gar nicht war. Jemand anderer soll seinen Computer benutzt haben. Für das Oberlandes-Gericht ist seine Erklärung nicht glaubwürdig. Der Prozess wird jetzt mit einem neuen Richter neu gestartet.

Erklärung: Üble Nachrede

Eine üble Nachrede ist, wenn ein Mensch ohne Beweis behauptet, dass ein Anderer etwas Böses oder Verbotenes getan hat.

Erklärung: Oberlandes-Gericht Wien

Das Oberlandes-Gericht Wien ist ein Gericht, bei dem man gegen Entscheidungen der Landesgerichte protestieren kann.

Wal verschluckte Taucher

Port Elizabeth/Berlin - Vor der Küste von Südafrika wurde ein deutscher Taucher von einem Wal verschluckt. Der Taucher war dort, um Sardinenschwärme zu filmen. Sardinen sind kleine Fische. Der Wal wollte die Sardinen fressen. Dabei hat er auch gleich den Taucher mitverschluckt. Der Wal hat den Taucher aber gleich wieder unverletzt ausgespuckt. Bei dem Wal handelte es sich um einen Brydewal. Brydewale haben keine Zähne und können bis zu 30 Tonnen schwer werden. Das sind 30.000 Kilogramm.

Wal verschluckte aus Versehen einen Taucher

Port Elizabeth/Berlin - Im Meer vor Südafrika filmte ein Taucher aus Deutschland Fische. Dabei wurde er von einem Wal überrascht. Der Wal hat den Taucher aus Versehen verschluckt. Der Wal bemerkte seinen Fehler und spuckte den Taucher wieder aus. Wale fressen normalerweise kleine Fische. Der Taucher berichtete, dass das alles nur wenige Sekunden dauerte.

US-Schlagzeuger Hal Blaine im Alter von 90 Jahren gestorben

Los Angeles - Der US-Schlagzeuger Hal Blaine ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Vielen Musik-Fans ist Hal Blaine eigentlich unbekannt. Dabei hat er mit vielen berühmten Musikern gespielt. Er spielte das Schlagzeug unter anderem für Frank Sinatra, Barbra Streisand und John Lennon. Blaine spielte in Hits wie „Return To Sender“ von Elvis Presley oder „Good Vibrations“ von den Beach Boys mit. Er hat in 40 Liedern mitgespielt, die Nummer 1 der US-Hitparaden wurden. Außerdem hat Blaine in 150 Liedern mitgespielt, die unter die ersten 10 Plätze der US-Hitparade kamen.

Der Schlagzeuger Hal Blaine ist verstorben

Los Angeles - Der Schlagzeuger Hal Blaine ist tot. Der Amerikaner wurde 90 Jahre alt. Viele Musik-Fans kennen den Namen nicht. Dabei hat Hal Blaine mit sehr vielen berühmten Musikern zusammen gespielt. Blaine hat zum Beispiel im Lied „Return To Sender“ von Elvis Presley das Schlagzeug gespielt. Blaine war auch in dem Lied „Good Vibrations“ von den Beach Boys zu hören. Auch Frank Sinatra, Barbra Streisand und John Lennon haben mit Blaine gespielt. Sehr viele der Lieder landeten auf Platz 1 der US-Hitparaden.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++




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