Letztes Update am Di, 12.03.2019 16:09

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


EU-Parlament nahm Richtlinie zu unfairen Handelspraktiken an



Brüssel/Wien (APA) - Das Plenum des EU-Parlaments hat am Dienstag das Trilog-Ergebnis zwischen EU-Rat, EU-Kommission und EU-Parlament zur Richtlinie zu unlauteren Handelspraktiken angenommen. Bauern sollen künftig stärker vor der Übermacht von Supermarktketten und Lebensmittelverarbeitern geschützt werden. In Österreich haben Spar, Rewe (u.a. Billa, Merkur) und Hofer einen Marktanteil von mehr als 85 Prozent.

Es gehe darum, dass man „schwächere Marktteilnehmer vor der Übermacht der Großen schütze“, so ÖVP-Europaabgeordnete Othmar Karas am Dienstag in einer Aussendung. Der „unbefriedigende Status quo“ sei „zu oft auf Lasten von kleinen Unternehmen und Landwirten gegangen“, sagte SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach. Kleine Betriebe sollen mit der Richtlinie unter anderem besser vor verspäteten Zahlungen oder kurzfristigen Abbestellungen der Großunternehmen geschützt werden.

~ WEB http://www.europarl.europa.eu/portal/de ~ APA467 2019-03-12/16:05




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