Letztes Update am Mi, 13.03.2019 11:51

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Malawi auf 45 gestiegen



Blantyre (APA/dpa) - Nach Überschwemmungen im Süden Malawis seit vergangener Woche ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 45 gestiegen. Rund 150.000 Menschen seien infolge des anhaltenden Regens direkt von Hochwasser betroffen, berichtete das Ministerium für Katastrophenschutz am Mittwoch. Rund 15.000 Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen. Am Freitag hatte das Ministerium noch von 23 Todesopfern gesprochen.

Seit Anfang des Monats war es in dem Staat im südlichen Afrika zu heftigem Regen und ungewöhnlich starken Windböen gekommen. Meteorologen befürchteten, dass es im Süden des Landes auch gegen Ende der Woche weiter regnen könnte, zumal ein tropischer Sturm am Wochenende vom Indischen Ozean kommend auf das Nachbarland Mosambik treffen sollte. Malawi gehört einem UN-Index zufolge zu den 20 ärmsten Ländern der Welt.




Kommentieren