Letztes Update am Mi, 13.03.2019 15:33

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ski: Drei Fragen an Abfahrts-Kugelgewinnerin Nicole Schmidhofer



Soldeu (APA) - Drei Fragen an die steirischen Skirennläuferin Nicole Schmidhofer nach dem Gewinn der Abfahrtswertung im alpinen Ski-Weltcup in Soldeu vor ihren Landsfrauen Stephanie Venier und Ramona Siebenhofer:

Frage: Schildern Sie bitte Ihre Emotionen bei der Kugelvergabe.

Schmidhofer: „Ein bisschen Erleichterung, dass jetzt der Tag da ist. Denn wenn man in Führung liegt, will man ja, dass die Saison vorbei ist. Dann stehst du da zu dritt draußen und kannst zu dritt die Hymne singen. Für jede war es eine Megasaison. Das Gemeinsame hat sich wieder sehr stark bestätigt. Das war was ganz Besonderes.“

Frage: Wie haben Sie den Sturz von Cornelia Hütter miterlebt?

Schmidhofer: „Es ist so knapp beinander. Das ist fast so wie bei der WM, wo sich die Miri wehgetan hat (Mirjam Puchner/2017). Das trübt das Ganze. Das merkst du einfach in der Mannschaft. Es fehlt halt wer im Ziel. Es fällt auch auf, dass die Christl nicht da ist (Christine Scheyer/verletzt). Es hat Conny heuer so oft erwischt, jetzt noch einmal. Jetzt bin ich froh, dass ich gestern gebremst habe. Es hat mich gestern zuerst angezipft, dass ich es mir nicht zugetraut habe. Aber jetzt denke ich mir, wäre es das wert gewesen, dass du vielleicht blöd springt oder einen Fehler machst, der so enden könnte?

Frage: Nach dem WM-Titel im Super-G 2017 waren Sie sehr in den Blickpunkt gerückt. Sie gaben zu, damit überfordert gewesen zu sein. Was erwarten Sie als Kugelgewinnerin heuer im Sommer?

Schmidhofer: „Ich gehe davon aus, dass ich davon gelernt habe. Aber das ist jetzt aber ganz schwer zu sagen. Ich fahre jetzt noch die Österreichischen Meisterschaften und dann geht es zum Tauchen nach Ägypten, eh klar.“

(Aufgezeichnet von Birgit Egarter/APA aus Soldeu)




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