Letztes Update am Mi, 13.03.2019 16:25

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Regierung beschließt Änderung der Mindest-Sicherung

Wien - Die Regierung hat eine Änderung der Mindest-Sicherung in Österreich beschlossen. In Zukunft soll die Mindest-Sicherung in ganz Österreich gleich hoch sein. Man soll höchstens 863 Euro pro Monat bekommen. Nur Menschen mit Behinderung sollen mehr bekommen. Wer nicht gut genug Deutsch spricht, soll weniger Mindest-Sicherung bekommen als jetzt. Wenn Menschen aus anderen Ländern nach Österreich kommen, bekommen sie 5 Jahre lang keine Mindest-Sicherung. Die Regierungs-Parteien ÖVP und FPÖ loben diese Pläne. Die Parteien SPÖ, JETZT, Grüne und NEOS kritisieren die Pläne von der Regierung.

Erklärung: Mindest-Sicherung

Wenn Menschen in Österreich länger keine Arbeit haben und nicht genug Geld zum Leben haben, dann bekommen sie Geld vom Staat. Das nennt man Mindest-Sicherung. Die Mindest-Sicherung wird auch Sozial-Hilfe genannt. Mindest-Sicherung ist in den Bundesländern zur Zeit noch verschieden hoch.

Die Regierung macht die Mindest-Sicherung anders

Wien - Die Mindest-Sicherung in Österreich soll anders werden. Das hat die Regierung beschlossen. In allen Bundesländern bekommt man dann 863 Euro im Monat als Mindest-Sicherung. Menschen mit Behinderung bekommen aber 159 Euro mehr. Auch Frauen, die ihre Kinder ganz allein erziehen müssen, bekommen mehr Geld. Wer nur schlecht Deutsch kann, bekommt aber nur 563 Euro im Monat. Die Regierung findet ihre Pläne gut. Die Parteien SPÖ, JETZT, Grüne und NEOS sind dagegen. Auch Hilfs-Organisationen sind dagegen. Sie sagen, dass arme Menschen dann noch ärmer werden.

Erklärung: Mindest-Sicherung

Wenn Menschen in Österreich sehr arm sind, dann bekommen sie Geld vom Staat. Das nennt man Mindest-Sicherung. Die Mindest-Sicherung ist in den Bundesländern noch verschieden hoch. Die Mindest-Sicherung wird auch Sozial-Hilfe genannt.

Nach 2. Absturz gibt es ein Flug-Verbot für Flugzeuge von Boeing

Washington/Europa-weit - Am Sonntag ist ein Flugzeug der Firma Boeing in Äthiopien abgestürzt. Alle 157 Personen an Bord starben. Darunter waren auch 3 Österreicher. Das war bereits der 2. Absturz von dem Flugzeug-Modell Boeing 737 Max 8 in einem halben Jahr. Nun befürchten Flug-Behörden auf der ganzen Welt, dass dieses Flugzeug-Modell von Boeing ein technisches Problem hat. Techniker vermuten, dass in der Flug-Software ein Fehler ist. Bis das geklärt ist, wurde ein Flug-Verbot für die Flugzeug-Modelle Boeing 737 Max 8 und Boeing 737 Max 9 in Europa, Australien und weiten Teilen von Asien ausgesprochen.

Flug-Verbot für Flugzeuge von Boeing

Washington/Europa-weit - Im Land Äthiopien ist am Sonntag ein Flugzeug von der Firma Boeing abgestürzt. Unter den 157 Toten im Flugzeug waren auch 3 Österreicher. Es ist der 2. Absturz von einem Flugzeug vom Modell Boeing 737 Max 8 in einem halben Jahr. Mehrere Unfälle von einem einzigen Flugzeug-Modell innerhalb so kurzer Zeit sind sehr selten. Techniker befürchten nun, dass das Flugzeug-Modell Boeing 737 Max 8 ein technisches Problem hat. Deshalb wurde für dieses Flugzeug-Modell jetzt ein Flug-Verbot ausgesprochen. Das Modell wird nun genau untersucht. Das Flug-Verbot gilt in Europa, Australien und weiten Teilen von Asien.

Wien ist zum 10. Mal die lebenswerteste Stadt der Welt

Wien - Wien ist zum 10. Mal hintereinander zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt worden. Das geht aus der sogenannten „Mercer-Studie“ hervor. Dabei werden jährlich 231 Großstädte in 39 verschiedenen Kategorien bewertet. Einige dieser Kategorien waren zum Beispiel die medizinische Versorgung oder die Freizeitangebote. In diesen beiden Kategorien wurde Wien besonders gut bewertet.

Wien ist seit 10 Jahren die lebenswerteste Stadt der Welt

Wien - Seit 10 Jahren ist Wien die lebenswerteste Stadt der Welt. Das besagt die Mercer-Studie. In dieser Studie wurden 231 Großstädte bewertet. Bewertet wurden zum Beispiel die medizinische Versorgung oder die Freizeit-Anbote. Wien hatte in diesen Bereichen besonders gute Bewertungen.

Mirjam Puchner gewann Ski-Abfahrt in Soldeu

Soldeu - Die Österreicherin Mirjam Puchner hat die Ski-Abfahrt am Mittwoch in Soldeu im Land Andorra gewonnen. Das war eine große Überraschung. Puchner gewann das Rennen knapp vor der Deutschen Viktoria Rebensburg. Dritte wurde die Schweizerin Corinne Suter. Die eigentlichen Favoritinnen Nicole Schmidhofer und Ramona Siebenhofer wurden den Erwartungen für das Rennen nicht gerecht. Die beiden Österreicherinnen blieben weit hinter den Spitzen-Plätzen zurück. Grund zur Freude gibt es aber zumindest für Nicole Schmidhofer. Denn nach dem Rennen stand fest, dass sie die Abfahrts-Kugel gewonnen hat.

Erklärung: Abfahrt

Beim Ski-Rennsport gibt es verschiedene Bewerbe. Einer davon ist die Abfahrt. Sie ist besonders schwierig und gefährlich. Die Ski-Rennläufer fahren von einem Berg eine lange und schwierige Strecke hinunter. Die Strecke besteht aus Kurven und geraden Stücken. Auf den geraden Stücken werden die Ski-Rennläufer sehr schnell und fahren oft mehr als 130 km/h. Sie fahren dann so schnell wie Autos auf der Autobahn fahren dürfen.

Erklärung: Abfahrts-Kugel

Die alpine Ski-Saison ist in verschiedene Renn-Disziplinen eingeteilt. Für gute Ergebnisse bei den Rennen bekommt man Punkte. Wer am Ende der Ski-Saison am meisten Punkte in einer der Renn-Disziplinen eingesammelt hat, bekommt einen Preis. Dieser Preis heißt „Kugel“.

Österreicherin Mirjam Puchner gewann die Schi-Abfahrt in Soldeu

Soldeu - Die Österreicherin Mirjam Puchner hat am Mittwoch die Schi-Abfahrt in Soldeu im Land Andorra gewonnen. Sie gewann das Rennen knapp vor Viktoria Rebensburg aus Deutschland. 3. wurde Corinne Suter aus der Schweiz. Über den Gesamt-Sieg der Saison darf sich Nicole Schmidhofer aus Österreich freuen. Sie hat die meisten Rennen und somit die Abfahrts-Kugel gewonnen.

Erklärung: Schi-Abfahrt

Beim Schi-Rennsport gibt es verschiedene Bewerbe. Einer davon ist die Abfahrt. Sie ist besonders gefährlich. Die Schi-Rennläufer fahren von einem Berg eine lange und schwierige Strecke hinunter. Die Strecke besteht aus Kurven und geraden Stücken. Auf den geraden Stücken werden die Schi-Rennläufer sehr schnell. Sie fahren oft mehr als 130 km/h. Sie fahren dann so schnell wie Autos auf der Autobahn fahren dürfen.

Erklärung: Abfahrts-Kugel

Die Schi-Saison ist in verschiedene Rennen eingeteilt. Für gute Ergebnisse bei den Rennen bekommt man Punkte. Wer am Ende der Schi-Saison die meisten Punkte hat, bekommt einen Preis. Dieser Preis heißt „Kugel“.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++




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