Letztes Update am Mi, 13.03.2019 21:35

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Syrien-Konferenz in Brüssel soll neue Nothilfe auf den Weg bringen



Brüssel (APA/dpa) - Vertreter von mehr als 80 Staaten und Organisationen wollen an diesem Donnerstag in Brüssel über neue Hilfen für das Bürgerkriegsland Syrien beraten. Ziel ist vor allem, Unterstützung für die notleidende Zivilbevölkerung zu organisieren. Zudem soll zumindest am Rande auch darüber diskutiert werden, wie die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts gefördert werden können.

Für Österreich reist Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) zu der internationalen Geberkonferenz nach Brüssel.

Die EU und die Vereinten Nationen hoffen als Organisatoren des Treffens auf Hilfszusagen in Höhe von insgesamt rund 4,3 Milliarden US-Dollar (3,8 Mrd. Euro). So viel Geld war bei der Konferenz im vergangenen Jahr zugesagt worden. Die tatsächlichen Zahlungen lagen dann sogar bei rund sechs Milliarden US-Dollar.

In dem Bürgerkrieg in Syrien gab es nach Schätzungen bereits mehr als 400.000 Tote, Millionen Menschen sind weiter auf der Flucht. Alle Versuche, einen politischen Übergang auf den Weg zu bringen, scheiterten bisher. Die Regierung von Präsident Bashar al-Assad kontrolliert mittlerweile wieder mehr als zwei Drittel des Landes.




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