Letztes Update am Fr, 15.03.2019 04:46

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Neuseeländische Premierministerin: „Einer der dunkelsten Tage“



Wellington (APA/dpa/Reuters/AFP) - Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern hat den bewaffneten Angriff auf Moscheen in der Stadt Christchurch mit mehreren Toten auf das Schärfste verurteilt. In einer kurzen Stellungnahme sprach die sozialdemokratische Politikerin am Freitag von einem der „dunkelsten Tage“ in der Geschichte ihres Landes.

„Ich würde dies als eine Gewalttat beschreiben, wie es sie noch nie gegeben hat.“ Für solch ein Verbrechen gebe es „keinen Platz in Neuseeland“.

Ardern bestätigte, dass es eine Festnahme gab. Einzelheiten nannte sie nicht. Die Premierministerin äußerte sich auch nicht zur Zahl der Todesopfer und Verletzten. Sie kündigte aber an, noch am Freitag selbst nach Christchurch zu fliegen.

Nach unterschiedlichen Medienberichten wurden bei den Angriffen, die sich zur Zeit der Freitagsgebete ereigneten, bis zu sechs bzw. mindestens neun Menschen getötet und Dutzende verletzt. Ein Augenzeuge sagte, ein Mann in Tarnkleidung mit einer automatischen Waffe habe eines der Gotteshäuser betreten und das Feuer eröffnet.




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