Letztes Update am Fr, 15.03.2019 06:28

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Chinesischer Premier hofft auf Ende des Handelskonflikts mit den USA



Peking (APA/dpa) - Der chinesische Premierminister Li Keqiang wünscht sich ein schnelles Ende des Handelsstreits mit den USA. Er hoffe, dass bei den Verhandlungen „gute Ergebnisse“ erzielt würden, sagte Li Keqiang zum Abschluss der Jahrestagung des diesjährigen Volkskongresses am Freitag in Peking.

Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt seien eng verflochten. Eine Entkopplung sei weder realistisch noch möglich.

In dem laufenden Konflikt hatte US-Präsident Donald Trump kurz zuvor eine Einigung oder ein Scheitern der Verhandlungen in den kommenden Wochen in Aussicht gestellt. „Wahrscheinlich werden wir auf die eine oder andere Weise in den nächsten drei bis vier Wochen Bescheid wissen“, sagte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) bei einem Empfang im Weißen Haus. Er äußerte sich positiv über den Verlauf der Gespräche und bescheinigte der chinesischen Seite, „sehr verantwortungsvoll und sehr vernünftig“ zu sein.

Die beiden Regierungen hatten im Dezember beim G-20-Gipfel in Argentinien eigentlich eine Frist bis 1. März vereinbart. Ohne Einigung bis dahin hätten die USA weiter Zölle erhöhen und zusätzliche veranlassen können. Trump erklärte jedoch nach Erreichen der Frist, er wolle keine neuen Zölle, solange die Gespräche liefen und Fortschritte erzielt würden.




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