Letztes Update am Fr, 15.03.2019 09:30

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zwei Bewohner in der Weststeiermark aus brennendem Haus gerettet



St. Oswald ob Eibiswald (APA) - Feuerwehren in der Weststeiermark haben in der Nacht auf Freitag zwei Bewohner aus einem brennenden Haus gerettet. Die Flammen waren im Obergeschoß ausgebrochen. Ein 44-Jähriger und eine 46-Jährige waren eingeschlossen. Die Feuerwehrleute brachten sie rechtzeitig ins Freie. Beide dürften mit leichten Rauchgasvergiftungen davongekommen sein, hieß es seitens der Landespolizeidirektion Steiermark.

Der Bewohner des Mehrparteienhauses in St. Oswald ob Eibiswald (Bezirk Deutschlandsberg) hatte selbst die Einsatzkräfte gegen 1.50 Uhr alarmiert und aus einem Fenster auf seine Notlage aufmerksam gemacht. Feuerwehrkommandant Alfred Lindner war als erster am Einsatzort, beruhigte den Mann und verständigte die Kameraden. Ein Atemschutztrupp ging schließlich in das verrauchte Gebäude und brachte den 44-Jährigen aus seinem inzwischen bereits stark verrauchten Aufenthaltsbereich. Dann wurde auch die 46-Jährige aus einem noch nicht verrauchten Raum im Obergeschoß mit einer Fluchtmaske in Sicherheit gebracht. Beide wurden vom Roten Kreuz ins LKH Deutschlandsberg gefahren.

Die Freiwilligen Feuerwehren Eibiswald, St. Oswald, Soboth, Wildbach und die Betriebsfeuerwehr von Magna waren im Einsatz und hatten die Flammen rasch unter Kontrolle. Das Feuer hatte sich hauptsächlich auf ein Sofa sowie gelagerte Gegenstände im Vorraum beschränkt. Im Einsatz standen 35 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen. Brandursache und Schadenshöhe waren noch Gegenstand der Ermittlungen.




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