Letztes Update am Fr, 15.03.2019 09:46

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Terrorakt in Neuseeland - Putin: Friedliche Bürger grausam attackiert



Moskau/Kopenhagen/Berlin (APA/dpa) - Russland hat den mutmaßlichen Terrorangriff auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch mit mindestens 49 Toten scharf verurteilt. „Der Angriff auf friedliche Bürger, die sich zum Gebet versammelt haben, erschüttert in seiner Grausamkeit und in seinem Zynismus“, erklärte Präsident Wladimir Putin am Freitag einer Mitteilung des Kremls zufolge.

Er habe der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern in einem Schreiben sein tiefstes Beileid ausgedrückt. Russland teile die Trauer mit denjenigen, die Angehörige verloren hätten. Alle Personen, die an dem Verbrechen beteiligt waren, müssten eine „verdiente Strafe“ bekommen, forderte Putin.

In Deutschland verurteilte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer den Angriff scharf. Egal, gegen wen sich Hass, Gewalt und Terror richteten, „am Ende sterben Menschen, verlieren Kinder ihre Eltern und Eltern ihre Kinder. Dafür kann es keine Erklärung und darf es nie Entschuldigung geben“, schrieb Kramp-Karrenbauer am Freitag auf Twitter. „Im Gedenken an Opfer in #christchurch nie einen Zweifel daran aufkommen lassen“, ergänzte sie.

Auch Dänemark verurteilte den mutmaßlichen Terrorakt. Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen schrieb auf Twitter: „Zutiefst traurig über die Nachricht von den schrecklichen Terrortaten in Christchurch.“ Seine Gedanken seien beim neuseeländischen Volk und den Familien der Opfer. Dänemark stehe an der Seite Neuseelands und von Premierministerin Ardern. Der dänische Außenminister Anders Samuelsen twitterte, es handle sich um ganz entsetzliche Nachrichten aus Neuseeland. Der Extremismus habe wieder sein hässliches Gesicht gezeigt. „Wir müssen weiter gegen Extremismus und Gewalt kämpfen, ganz egal, in welcher Form er kommt.“




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