Letztes Update am Fr, 15.03.2019 10:33

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Terrorakt in Neussland - Gewalt gegen Gläubige



Hongkong/Christchurch (APA/AFP) - Bei Anschlägen auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch sind am Freitag Dutzende Menschen getötet worden; bei einem der Täter handelt es sich nach offiziellen Angaben um einen rechtsextremen Australier. Immer wieder werden blutige Angriffe auf Gotteshäuser verübt. Ein Überblick der vergangenen Jahre:

Oktober 2018:

- In Pittsburgh im Nordosten der USA eröffnet ein bewaffneter Angreifer das Feuer auf Gläubige der Tree Life Synagoge, elf Menschen werden getötet. Während seines Angriffs brüllt der Mann Berichten zufolge: „Alle Juden müssen sterben“.

Dezember 2017:

- Bei einem Angriff auf eine koptische Kirche in einem Vorort der ägyptischen Hauptstadt Kairo erschießt ein Anhänger der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) neun Menschen.

November 2017:

- Während eines Gottesdienstes in der texanischen Landgemeinde Sutherland Springs erschießt ein Amokläufer 26 Menschen, 20 weitere werden verletzt.

Juni 2017:

- Ein 48-Jähriger fährt mit einem Lieferwagen in eine Menge von Gläubigen vor der Moschee von finsbury Park in Nordlondon. Ein Mensch wird getötet, zwölf weitere verletzt. Der Täter handelt aus persönlichem Hass auf Muslime. Er wird im Februar 2018 zu lebenslanger Haft verurteilt.

April 2017:

- Bei Bombenanschlägen auf zwei koptische Kirchen in Ägypten werden an Palmsonntag 45 Menschen getötet. Die IS-Miliz reklamiert die Taten für sich.

Jänner 2017:

- Bei einem Anschlag auf eine Moschee im kanadischen Québec werden sechs Gläubige erschossen. Der Täter, ein 29-jähriger Politikstudent, stellt sich der Polizei. Wegen „tiefen Hasses auf Muslime und Einwanderer“ wird er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Dezember 2016:

- Bei einem Selbstmordanschlag während der Sonntagsmesse werden in einer koptischen Kirche im Zentrum von Kairo 29 Gläubige getötet. Der IS bekennt sich zu der Tat.




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