Letztes Update am Fr, 15.03.2019 10:55

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Terrorakt in Neuseeland - SPÖ-Chefin: Struktureller Hass gegen Islam



Wien/Christchurch (APA) - Von einem „dunklen Tag“ hat SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner am Freitag in Reaktion auf den mutmaßlichen Terrorangriff in Neuseeland auf zwei Moscheen mit mindestens 49 Toten gesprochen. „Ich bin erschüttert über die schrecklichen Anschläge von Christchurch (...)“, schrieb die Oppositionsführerin auf Facebook.

„Rechte Terroristen“ hätten mindestens 49 friedlich betende Menschen ermordet und viele weitere schwer verletzt. „Sie alle sind Opfer von strukturellem Hass und rassistischer Hetze gegen den Islam geworden. Wir dürfen das nicht zulassen. Ich sende allen Angehörigen mein tiefes Mitgefühl. Austria stands with you!“, so Rendi-Wagner.

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien drückte wegen der Bluttaten in Neuseeland der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) ebenso wie in Neuseeland ihr Mitgefühl, ihre Solidarität und ihr Entsetzen aus. „Hier haben Extremisten Menschen aus nur einem Grund ermordet: weil sie Muslime waren. Dieser Menschenhass ist Gift für die Welt. In Gedanken bin ich bei den Angehörigen der Opfer und wünsche den Verletzten baldige Genesung“, erklärte IKG-Präsident Oskar Deutsch in einer Aussendung.




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