Letztes Update am Fr, 15.03.2019 12:40

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Klima-Demo - Unterstützung von SPÖ, JETZT, Caritas und Landjugend



Wien/Österreich-weit (APA) - Unterstützung für die im Rahmen der Aktion „FridaysForFuture“ für den Klimaschutz demonstrierenden Schüler ist am Freitag auch von der SPÖ, der Liste JETZT, der Caritas und der Landjugend gekommen. „Der Klimawandel bedroht besonders die jungen Menschen“, sagte der stellvertretende SPÖ-Klubobmann Jörg Leichtfried.

„Der Schulterschluss zwischen Wissenschaft und jungen Menschen ist daher ein wichtiges Signal für die Politikerinnen und Politiker. Die Regierung sollte das ernst nehmen“, ergänzte Leichtfried.

Kritik an der Regierung kam in Zusammenhang mit den Protesten von der Liste JETZT: „Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundesministerin Elisabeth Köstinger von der ÖVP erklären sich solidarisch mit der Bewegung und verstehen offenbar nicht, dass sie die Angesprochenen sind. Das ist ungefähr so, als würde sich der Angeklagte mit dem Kläger solidarisieren. Diese Kommunikationsstrategie der Regierung ist perfide“, sagte der Klubobmann und Umweltsprecher von JETZT, Bruno Rossmann.

Auch Caritas-Präsident Michael Landau stellte sich hinter die Schüler: „Künftig werden jene am stärksten unter den Folgen des Klimawandels leiden, die diesen nicht verursacht haben: Die Kinder unserer Zeit“, postete er auf Facebook. Er sei dankbar über den Einsatz der jungen Menschen, „die sich jetzt weltweit für Klima- und Umweltschutz stark machen und ein Umdenken einfordern“. Die Fakten über die Klimakrise seien bekannt; alle Erwachsenen sollten überlegen, „welche Welt sie den Kindern, die gerade aufwachsen, überlassen wollen“.

Die Landjugend erklärte sich ebenfalls solidarisch mit den Anliegen: Die Jugend habe das volle Recht, sofortige Aktivitäten gegen die Klimaverschlechterung einzufordern, „da es höchste Zeit ist, nicht immer nur zu reden, sondern tatsächlich zu handeln“, hieß es in einer Aussendung.




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