Letztes Update am Fr, 15.03.2019 12:49

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Terrorakt in Neuseeland - Papst kondolierte Familien der Opfer



Vatikanstadt/Christchurch (APA) - Papst Franziskus hat den Familienangehörigen der Todesopfer der Angriffen auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch kondoliert. In einem Telegramm, das vom Vatikan am Freitag veröffentlicht wurde, verurteilte der Papst mit „tiefer Traurigkeit“ den „sinnlosen Gewaltakt“ gegen die beiden Moscheen.

Der Papst versicherte in dem vom vatikanischen Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin gesendeten Telegramm allen Neuseeländern und vor allem der muslimischen Gemeinschaft im Land seiner Solidarität und Nähe. Er bete für die Verletzten und für Trost für alle jene Menschen, die bei dem Terrorakt Angehörige verloren haben.

Der italienische Regierungschef Giuseppe Conte zeigte sich nach dem mutmaßlichen Terrorangriff auf Moschee-Besucher in Neuseeland „erschüttert“. „Wehrlose Menschen wurden getroffen, während sie sich an einem Ort des Gebets aufhielten. Jede Form von Intoleranz, Hass und Gewalt ist inakzeptabel“, twitterte der Premier am Freitag.

Auch Vize-Premier Luigi Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung gedachte der Opfer von Christchurch. „Italien ist all jenen Familien nah, die heute mit ansehen mussten, wie ein lieber Mensch fortgeht oder durch die Hand des Terrorismus‘ verwundet wurde.“ Vize-Premier und Innenminister Matteo Salvini von der rechten Lega äußerte sich zunächst nicht.




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