Letztes Update am Fr, 15.03.2019 13:07

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Klima-Demo - „More trees, less assholes“-Forderung in Innsbruck



Innsbruck/Wien/Österreich-weit (APA) - Rund 4.000, großteils junge, Demonstranten haben sich Freitagvormittag bei Regenwetter im Zentrum Innsbrucks versammelt. Dann setzte sich der Demozug in Richtung Landhaus in Bewegung. „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“, lautete eine der Parolen der Demo-Teilnehmer. Oder zugespitzt-provokanter: „More trees, less assholes“.

Für 10.00 Uhr war eigentlich erst der Beginn der Demonstration und das Versammeln der Teilnehmer anberaumt. Die Teilnehmer waren aber pünktlich, so dass es bereits zu diesem Zeitpunkt in der Maria-Theresien-Straße im Herzen Innsbrucks kaum mehr ein Durchkommen gab. „No earth, no future“, war unter anderem auf den hochgehaltenen Transparenten zu diesem Zeitpunkt unter anderem zu lesen.

Am Rande der Menschenmenge waren auch sich selbst als „Anti-Kapitalisten“ bezeichnende junge Männer und Frauen zugegen. „Systemwandel statt Klimawandel“ wurde von ebendiesen mit der grafischen Unterstützung eines roten Sterns gefordert. Andere Teilnehmer ergriffen auch die Gelegenheit, um mit Parolen wie „Wehr dich gegen Rassismus, Sexismus und Sozialabbau“ gegen Türkis-Blau mobil zu machen.

An sich blieb man aber beim Thema Klimawandel. Mit Plakaten wie „Make Trump Greta again“ wurden eindeutige Präferenzen in Richtung Greta Thunberg geäußert. „There is no planet B“ war darüber hinaus einer der am häufigsten zu lesenden Slogans. Doch auch mit „Wir streiken, bis ihr handelt“ wurde „gedroht“.

Gegen 11.30 Uhr traf die im Laufe des Zuges angewachsene Demonstrantengruppe wieder beim Ausgangsort, der Annasäule, ein. Trotz vereinzelter Teilnehmer mit Bluetooth-Lautsprechern und Musik und an sich guter Stimmung, schwand die Anzahl der Anwesenden wetterbedingt dann doch recht rasch.




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