Letztes Update am Fr, 15.03.2019 14:22

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Chorherr-Verein: Opposition ortet „schamlose Freunderlwirtschaft“



Wien (APA) - Die Rathaus-Opposition sieht sich durch die Ergebnisse der Stadtrechnungshof-Prüfung in ihrer Kritik am Verein „s2arch“, in dem der ehemalige Grün-Gemeinderat Christoph Chorherr über mehrere Jahre eine maßgebliche Funktion ausübte, bestätigt. Die NEOS orten „schamlose Freunderlwirtschaft“, FPÖ und ÖVP sehen die Misswirtschaft im rot-grünen Wien nun dokumentiert.

Besonders scharf kritisierten die Oppositionsparteien, dass für den Verein „s2arch“ laut einer im Prüfbericht veröffentlichten Stellungnahme der zuständigen Magistratsabteilung „den politischen Willen gab“, das Projekt langfristig zu unterstützen. Daher sei die Förderung des Vereins von Anfang an als Sonderprojekt verstanden worden.

Auch FPÖ-Vizebürgermeister Dominik Nepp wies in einer Aussendung konkret auf diesen Umstand hin: „Man muss nicht lange überlegen um zu wissen, wer diesen politischen Weg vorgegeben hat. Die Opposition jedenfalls nicht.“ ÖVP-Gemeinderatsmandatar Manfred Juraczka sieht in dem Prüfbericht „eindrucksvoll“ die Misswirtschaft von Rot-Grün dokumentiert: „Auf politischen Druck wird eine Sonderbehandlung für den Subventionswerber gewährt“, ärgerte er sich in einer Aussendung.

Die NEOS orten ein „System Chorherr“. „Wir haben endlich den Beweis, dass sich SPÖ und Grüne gegenseitig Millionenförderungen gönnen, ohne einen Leistungsnachweis zu erbringen“, stellte Klubobmann Christoph Wiederkehr in einer Aussendung fest.




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