Letztes Update am Fr, 15.03.2019 15:04

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Terrorakt in Neuseeland - Netanyahu: „Blindwütiger Mord an Betenden“



Jerusalem/Tel Aviv/Christchurch (APA/dpa) - Der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu hat Trauer über die Angriffe auf zwei Moscheen in Neuseeland ausgedrückt. Bei den Attacken in der Stadt Christchurch wurden am Freitag mindestens 49 Menschen getötet. „Israel trauert angesichts des blindwütigen Mordes an unschuldigen Betenden in Christchurch und verurteilt den rücksichtslosen Terrorakt in Neuseeland“, schrieb Netanyahu auf Twitter.

Das Wiesenthal-Zentrum in Jerusalem teilte mit: „Eine Attacke auf jedes Gotteshaus, sei es eine Kirche in Frankreich oder den USA, Synagogen in Jerusalem oder Pittsburg oder (...) der schreckliche Massenmord in zwei Moscheen in Christchurch, ist ein Angriff auf die Menschenwürde und unser Recht als Gläubige, zu Gott zu beten.“ Die Motivation und der Hass der Angreifer ähnelten sich. Besonders beunruhigend sei es, dass die Attacke in Christchurch live über soziale Medien übertragen wurde. Das 1977 gegründete Zentrum mit Hauptsitz in Los Angeles ist mit der weltweiten Suche nach untergetauchten Nazi-Verbrechern bekannt geworden. Es bemüht sich aber auch um die Förderung von Toleranz und kämpft in aller Welt gegen Rassismus, Antisemitismus, Terrorismus und Völkermord.




Kommentieren