Letztes Update am Fr, 15.03.2019 17:04

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Terrorakt in Neuseeland -UN-Menschenrechtsrat legt Schweigeminute ein



Genf (APA/dpa) - Der UN-Menschenrechtsrat hat eine Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags in Neuseeland eingelegt. Eine neuseeländische Diplomatin verurteilte die Tat am Freitag in Genf. Sie ergriff das Wort vor Beginn einer seit langem geplanten Diskussion über gefährlichen Populismus und Rassismus. Der Anschlag laufe allem zuwider, was Neuseeland ausmache, etwa Toleranz, sagte sie.

Anwesende Diplomaten der 47 Mitgliedsländer des Rates erhoben sich daraufhin von ihren Sitzen und gedachten der Opfer.

„Die mörderische islamophobe und terroristische Attacke auf zwei Moscheen in Neuseeland vor ein paar Stunden erinnert uns erneut daran, dass Rassismus tötet“, sagte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, anschließend. Die UN-Familie stehe hinter den Opfern und ihrer Forderung, dass Täter zur Rechenschaft gezogen werden müssten.

In zwei Moscheen in Christchurch waren am Freitag mindestens 49 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Die Polizei nahm einen Australier als mutmaßlichen Haupttäter fest.




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