Letztes Update am Mo, 18.03.2019 09:30

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


In drei Weinviertler Gemeinden wird am Sonntag gewählt



Stockerau/Wolkersdorf/Pillichsdorf (APA) - In Stockerau (Bezirk Korneuburg), Wolkersdorf im Weinviertel und Pillichsdorf (beide Bezirk Mistelbach) wird am Sonntag ein neuer Gemeinderat gewählt. In den drei Kommunen findet damit beim nächsten regulären Termin 2020 kein Urnengang statt. In Wolkersdorf und Pillichsdorf treten jeweils zwei ÖVP-Listen an, die beide von der niederösterreichischen Volkspartei unterstützt werden.

In Stockerau kandidieren sechs Listen - SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne, NEOS und die Bürgerliste „WIR!“. Bei der Wahl 2015 hatte die SPÖ, die seit Jahrzehnten Nummer eins in der Stadtgemeinde ist, 17 der 37 Mandate erreicht. Die ÖVP kam auf zwölf Sitze, die FPÖ auf vier, die Grünen auf drei und die NEOS auf einen Sitz. Der Urnengang in der Stadt war nötig geworden, weil nach Streitigkeiten weniger als zwei Drittel der Mandate besetzt waren.

Der Neuwahl in Wolkersdorf im Weinviertel war eine Debatte um den Veranstaltungssaal vorangegangen. In der Stadt werden kommenden Sonntag acht Listen auf dem Stimmzettel stehen, darunter die ÖVP mit Bürgermeisterin Anna Steindl und das „Team Wolkersdorf - Die Volkspartei“. Weiters treten die Listen „MIT:uns“, „WUI“ (Die Grünen), „Unabhängiges Bürgerforum Friedrich Gepp“ sowie SPÖ, FPÖ und NEOS an. 2015 hatte die ÖVP die absolute Mandatsmehrheit mit 15 von 29 Sitzen erreicht. „MIT:uns“ hatte seitdem sechs Vertreter im Gemeinderat, „WUI“ vier, die SPÖ drei und die FPÖ einen.

In Pillichsdorf kandidieren sechs Listen - „Volkspartei Pillichsdorf - Das Original“ mit Bürgermeister Franz Treipl, „Wir für Pillichsdorf - die Volkspartei“, Unabhängige Initiative (UI), SPÖ, „Mit Herz und Mut (MHUM) - Pillichsdorf“ und FPÖ. Nach einem Misstrauensantrag von MHUM und UI gegen den VP-Ortschef hatten mehrere ÖVP-Gemeinderäte ihr Mandat zurückgelegt, wodurch Neuwahlen notwendig wurden. 2015 hatte die ÖVP neun der 19 Sitze im Gemeinderat erzielt, UI fünf, die SPÖ drei und MHUM zwei.

Dass in den drei Kommunen im nächsten Jahr kein erneuter Urnengang bevorsteht, regelt die niederösterreichische Gemeinderatswahlordnung für den Fall, wenn innerhalb von zwölf Monaten vor den allgemeinen Gemeinderatswahlen neu gewählt wird. Der für Anfang 2020 geplante Urnengang wird damit in 567 der 573 Gemeinden stattfinden - St. Pölten, Krems und Waidhofen a.d. Ybbs haben andere Termine.




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